Die Pilgerroute zum Wallfahrt­sort San­tiago de Compo­stela im Nord­westen Spaniens ist am Diens­tag (7.9.2004) mit dem Prinz-von-Astu­rien-Preis für Völker­ver­stän­di­gung ausge­zeich­net wor­den. Der so genannte Jakobs­weg habe sich über die Jahr­hun­der­te zu ei­nem Symbol der Brü­der­lich­keit und zu einem der Grund­steine des euro­pä­ischen Bewusst­seins ent­wi­ckelt, begrün­dete die Jury in Oviedo ihre Entscheidung.

Die Auszeich­nung, die als „spani­scher Nobel­preis“ gilt, ist mit 50.000 Euro dotiert und wird jedes Jahr in acht Sparten verge­ben. Der seit dem 9. Jahr­hun­dert besteh­ende Pilger­weg führt auf einer rund 800 Kilo­meter langen Strecke durch Frank­reich und Spanien bis zur Kathe­drale von San­tiago de Compo­stela in Galicien, wo sich das Grab des Apostels Jakob (spa­nisch: Santiago) befinden soll.

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Quelle:   Dieser Artikel wurde veröf­fent­licht von DW (Deutsche Welle) am 7. September 2004

Spanischer Nobelpreis für den Jakobsweg

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