Wandel der Zeiten

Jede Zeit besitzt ihre eigene Prägung, hat ihre eige­ne Geschich­te. Jeder Mensch geht in der Zeit, in die er hinein­geboren ist, seinen eigenen Weg mit seiner Geschich­te, die eingefügt ist in das Zeitge­schehen, in die Zeit­situa­tion. Menschen gestal­ten Geschich­te. Beide prägen und bedin­gen sich gegen­seitig. Meist führen die Wege jedoch über diese Gren­zen hinaus, ohne sich ganz aus Zeit und Geschich­te lösen zu können.

Wir haben es schwer, uns in ein anderes Jahrhundert mit seinen Ereig­nissen und Entwick­lungen hinein­zudenken: Fragen unse­rer Zeit übertra­gen wir auf die Vergan­genheit und urteilen nach unse­ren Vorstel­lungen. Die Vergan­genheit an ihren eigenen Maßstä­ben zu messen, erweist sich als schwierig. Und doch beschäf­tigen wir uns mit ihr, lassen Menschen und Zeiten aufleben, und das nicht nur, um Vergan­genes hervorzu­holen, sondern um daraus Zeichen für das eigene Leben, die eigene Zeit, die eigene Geschichte zu erkennen.

►  Quelle: „Wandel der Zeiten“ aus  Von Liebe geleitet  von Irmgard Schmidt-Sommer (Biographie über Mutter Gertrud Gräfin Josephine Schaffgotsch)

Heute Nacht

In Trier angekommen haben wir als Pilger heute Nacht Unter­kunft im Kloster der  Schwestern vom heiligen Josef von Trier  erhalten.
 
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Gräfin Josephine von Schaffgotsch

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