Haushalt – ist eine ebenso schemen­hafte Erin­ne­rung – wie Arbeit auch. Unser Haus­halt besteht seit Mitte Mai aus ei­nem Gas­kocher mit einem Topf, zwei Löf­feln, zwei Bechern und 2 Schwei­zer Taschen­messern. Das reicht.

In Euskirchen konnten wir bei einer sehr net­ten Frau über­nach­ten. Wir ver­brach­ten bei ihr einen sehr schö­nen und interes­san­ten Abend, und eine gute Nacht. Morgens kam ich in die Küche und fragte Frau Helmke, ob ich etwas helfen könne, was sie vernein­te. Ich sah die Wein­glä­ser vom Vor­abend auf der Spüle stehen und hörte mich sa­gen: «Kann ich abwa­schen? Ich wasche total gerne ab!»

Ich habe mich noch umgedreht, aber da stand nie­mand  …  das mußte ich also tat­säch­lich selbst gesagt haben … und es hat wirklich Spaß gemacht! Inzwischen scheint es eine Art Hobby geworden zu sein. Wann im­mer sich die Gelegen­heit bietet, «wasche ich sehr gerne ab». Wozu dieser Weg doch alles gut ist.?

Nachtrag von Martin am 31.5.2015 : " Es sind knapp zwei Jahre 
vergangen seitdem Christa den obigen Beitrag gepostet hat. Ein 
typischer Satz: « der Alltag hat uns wieder ». Längst!  
Längst stimmt Christas Aussage nicht mehr. Sie wäscht ebenso 
gerne ab wie vor unserer Auszeit. Nämlich eher mal nicht. 
Smile. Macht nix! Oder? Dennoch haben wir sehr viel aus der Zeit 
in der wir unterwegs waren in den Alltag mit hinüber genommen. 
Aber das ist eine andere Geschichte. "

 
 
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