Herzlich Willkommen. Be­glei­­te uns auf un­­­se­­­rem Weg von Bre­­­men nach San­­tiago-de-Com­­po­stela.

Tag 27 – Dienstag, 11.6.2013
flag deutschland    Köln • Hürth-Kendenich,   14,4 km
5:32 h | 94 Hm | 5,2 km/h
seit Start in Bremen:   496,9 km

 

Köln ist eine große und imposante Stadt

Im Vorfeld haben wir uns sehr auf die Stadt und den Dom gefreut. «Vor­freu­de ist die schön­ste Freude», sagt man. Einen Tag haben wir den Trubel genos­sen. Martin wollte ein neues Kopf­kis­sen, welches er in Dort­mund nicht bekom­men hatte, und seinen Ruck­sack erneu­ern. Nach einer guten Bera­tung bei Globe­trotter entschied er sich für seinen alten. Christa besitzt nun einen Hut. Nun sind wir froh, das Groß­stadt­gewirr wieder zu verlas­sen und unse­ren Pilger­weg fort­zu­setzen.

Mit Köln beginnt auch unser neuer Pilgerführer. Er wird uns bis Trier beglei­ten. Wir sind gespannt auf die vor uns liegen­de Strecke. Ab jetzt beginnt für uns «Neuland». In den zurück­lie­gen­den zwei Jahren hatten wir die Strecke von Bremen bis Köln – zunächst mit dem Fahr­rad, ab Dort­mund dann zu Fuß – kennen­gelernt. Wobei wir uns jetzt auf diesem Teil­stück immer wieder über uns Bekann­tes gefreut haben. Viel häu­fi­ger waren wir aber auch verwun­dert über Dinge, die wir entwe­der an einem ganz ande­ren Ort erwar­tet hätten, oder sogar gar nicht. Auf diesem Weg bis hierher haben wir unzäh­lige neue Ein­drücke gewon­nen. Denn andere Rahmen­be­din­gungen, wie die eigene körper­liche und mentale Verfas­sung, die des Partners, die äuße­ren Bedin­gun­gen, wie Wetter und Weg­be­schaf­fen­heit, bedin­gen auch einen «anderen Weg». Hinzu kom­men die zahl­rei­chen Kontakte und Gesprä­che am Weges­rand, die «unse­ren Weg» so einzig­artig machen. Ein chine­sisches Sprich­wort sagt: «Du steigst nicht zwei­mal in den selben Fluss».

Zudem sind wir gespannt auf weitere Pilger. In Köln laufen verschie­dene Wege zusam­men. Köln ist auch ein belieb­ter Start- und End­punkt für Pilger, die einen Teil des Weges oder diesen in Etap­pen zurück legen. Bislang haben wir auf den zurück­lie­genden 500 Kilo­metern ins­ge­samt vier Pilger getrof­fen. Wir rech­nen damit, dass es jetzt mehr werden.

Natur. Wir kommen.

Mit dem Verlassen von Köln wird uns noch­mals deut­lich, wie anstren­gend Stadt ist. Dem Trubel sagen wir daher nur allzu gerne adieu. Auf unse­rem Weg durch die Natur erfah­ren wir mehr Ruhe und Entspannung.  Tschö, Kölle!


(zurück …)

Tag 27 – 11.6.2013, von Köln nach Hürth-Kendenich

Kommentar verfassen