oder :     „Verlaufen im Wald“   –   ist doch doof !

Im Wald einen Abzweig verpasst und schon kom­men wir an einer ganz fal­schen Stelle zwi­schen Weiden und Fel­dern an der Na­tional­straße heraus. Dafür gibt es beim Ver­las­sen des Wal­des ein rich­ti­ges Premium-­Panorama!

Die für heute eigentlich kurze Strecke von 15 Kilo­metern wird damit wieder zu einer durch­schnitt­lich langen Weg­strecke von 22 Kilo­metern. Endlich bewährt sich die Mit­nahme des GPS-­Geräts. Ohne dieses wären wir jetzt richtig am A… . Denn die Sonne brennt uner­bitt­lich. Mit der tech­nischen Unter­stüt­zung aus dem All fin­den wir einen neuen, alter­na­tiven Weg. Was die Tech­nik nicht kann: Schatten spenden. Also werden es über zehn Kilo­meter auf der zum Glück der­zeit wenig befah­re­nen National­straße und auf stau­bigen Neben­wegen. Was alle gemein­sam haben ist der Mangel an Schatten. Nach­dem wir den Wald verlas­sen hatten, gab es fast kei­nen küh­len­den Schatten mehr.

Aber – Ende gut, alles gut. Nun sind wir in Bourbonne les Bains, einem beschau­lichen Thermal- und Bade­ort mit zahl­rei­chen Hotels und einem um­fas­sen­den Einkaufs- und Restau­rant­angebot. Nach der ver­gan­ge­nen recht kurzen und sparta­nischen Nacht in der Umkleide­kabine eines Fuß­ball­patzes gön­nen wir uns heute wieder ein rich­tiges Bett und eine heiße Dusche.

Erst später entdecken wir die Jakobsmuschel neben der Ein­gangs­türe unse­res ***Hotels. Pilger sind auch in die­sem Hause ganz beson­dere Gäste. So erklärt sich im Nach­hinein dann auch der enorme Nach­lass auf den tat­säch­lichen Zimmer­preis. Vielen Dank.
 
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Umwege erhöhen die Ortskenntnis

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