Die ersten 1.000 Kilometer hatten wir am 9. Juli zurückgelegt. Jetzt haben wir die 2.000 km-Marke überschritten. Es hat sich gefühlt nichts geändert. Oder doch?

Wie wird es sein, wenn wir die 3.000 km
überschreiten werden?

Fast hätten wir es garnicht bemerkt! Die Länge des zurück­­ge­­leg­­ten, und auch des vor uns lie­­gen­­den Weges ist für uns selbst nicht wirk­lich mehr von Bedeu­tung. Die meiste Zeit glei­tet der Weg eh ein­fach unter un­se­ren Füßen hinweg. Wir brau­chen ein­fach nur die Füße an­zuheben.

Wenngleich Christa momentan mit dem An­he­ben Ihrer Füße doch leichte Pro­ble­me ver­spürt. Weniger mit ihren Füßen, als viel­mehr mit den Gewich­ten, die daran befes­tigt sind – die Schuhe. Das in Le Puy-­en-­Velay neu ange­schaff­ten Paar erweist sich jetzt als zu starr und zudem als zu schwer. Leider lässt sich das nicht so ohne Wei­te­res ändern. Es gibt wenige Outdoor-­Läden am Weg und kei­nen in der Stadt.

Auch wenn die Etappen in unserem Tagebuch die Ent­fer­nungs­kilo­meter wider­spiegeln – von Bedeu­tung sind für uns die Erin­ne­run­gen an die Begeg­nun­gen – und die Ereig­nis­se auf und am Weg. Es sind nicht die Kilo­meter, nicht wirk­lich die Orte – es sind die Men­schen und das Erlebte, das unsere Reise prägt – und zu einem unvergess­li­chem Ereignis machen wird.

 
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2.000 km – und kein Ende

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