Sonntag, 18.8.2013 – St.-­Pierre-­Duchamp. | Heute sind wir auf eine wirk­lich er­schüt­tern­de und gleich­zei­tig interessante Schlagzeile in der lokalen Zeitung „l’êveil de la Haute-Loire“ aufmerksam geworden:

Gefährlicher Kirchgang

Unmittelbar vor Beginn des Gottes­diens­tes löste sich die klei­ne­re der bei­den Kirchen­glo­cken mit ei­nem Ge­wicht von etwa ei­ner Ton­ne. Die Glocke läu­te­te gera­de für die 10-Uhr-­Messe. Die Besu­cher des Gottes­diens­tes wur­den über­rascht und manche dach­ten an den Ein­schlag einer Bombe.


Die Glocke schlug auf den Boden des Glocken­turms auf. Zum Glück durch­schlug sie nicht die Decke. Aber rund 30 kg Steine und Zement fie­len zwi­schen den Kir­chen­bän­ken zu Boden. Wie durch ein Wunder wurde nie­mand schwer ver­letzt. Ledig­lich eine 60-jäh­rige Frau erlitt leich­te Verlet­zun­gen durch Stein­schlag am Arm.

Die Ur­sa­che ist noch nicht gefun­den. Nach An­ga­­ben der Ver­ant­­wort­li­­chen wird die Auf­­hän­­gung der Glo­cken jedes Jahr über­prüft. Der 81-jäh­rige Abbe führte die hei­li­ge Messe durch. Im An­schluss wurde die Kirche wegen Einsturz­gefahr geschlos­sen.

Wir sind froh, dass uns dieses Ereignis erspart blieb. St. Pierre-Duchamp liegt ca. 50 km nördlich. Auf unserem Weg nach Le Puy-­en-­Velay sind wir am Donners­tag fast daran vorbei­ge­lau­fen. Viel­leicht haben wir die Glocke noch läu­ten gehört?

Gemeinschaftlich über­set­zen Bori aus Ungarn und Christa den Zei­tungs­ar­ti­kel. Bori über­setzt vom Fran­zö­si­schen ins Engli­sche und Christa für un­se­ren Blog ins Deutsche.

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« Bombe » schlägt in Gotteshaus ein

3 Gedanken zu „« Bombe » schlägt in Gotteshaus ein

  • 21. August 2013 um 18:26
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    Hallo Ihr Lieben.
    Auf diesem Weg ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Osnabrück.
    Weiterhin einen ereignisreichen Weg ohne weitere Katastrophen.
    Monika.

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    • Fred
      8. September 2013 um 23:59
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      Hallo Monika. Den beiden geht es gut. Vielen Dank für Deine „sonnigen“ Grüße. Können die beiden gut gebrauchen. Sind in den letzten Tagen eher „abgesoffen“. Jetzt kommt aber wieder die Sonne durch. Bestimmt! LG, Fred.

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