Nasbinal – Rotenburg

Am Freitag wurde in Nasbinals gehei­ra­­tet und am Sams­­tag aus­­gie­­big ge­fei­­ert. Nicht nur dort.

Herzlichen Glückwunsch !

Auch im knapp 1.900 Kilo­­me­­ter ent­­fern­­ten Roten­burg ging es hoch her. Britta und Markus haben es krachen lassen. Ganz geruh­sam haben wir an die­­sem Tag die bei­­den mit auf un­­se­­ren Weg ge­nom­­men. Huckepack. «Euren Ein­­trag fin­­det Ihr im Kir­chen­­buch von Aubrac».

In der Kirche „Notre-Dame-­des-­Pauvres“ in Aubrac aus dem 12. Jahrhundert.
Christa beim Eintrag in das Kirchenbuch.
Der Eintrag ins Kirchenbuch: Britta und Markus – HUCKEPACK.
Notre-­Dame-­des-­Pauvres  aus dem 12. Jahr­hun­dert

Zu die­ser Kirche Notre-­Dame-­des-­Pauvres aus dem 12. Jahr­­hun­­dert gibt es Fol­gen­­des zu lesen* :

« Die ein­samen und ehe­mals dicht be­­wal­­de­­ten Wei­­ten des Aubrac wa­ren wie ge­­macht für Räu­­ber­­ban­­den, die zahl­­rei­­che Über­­fäl­le auf die Wall­­fah­rer ver­üb­­ten. Als ei­­nen Ort des Schre­­ckens und wei­­ter Ein­­sam­­keit be­­zeich­­ne­te Graf Ahlard von Flan­­dern das Aubrac-Gebiet. Der Rück­­keh­rer aus San­tiago ini­zi­ier­te um 1119 den Bau einer Kir­che und ei­nes Hos­pizes. Die Mönchs­rit­ter der Hos­pi­talier er­rich­te­ten zwi­schen 1120 und 1122 in Aubrac ein Klos­ter und ein Hospiz zur Ver­sor­gung und zum Schut­ze der Pil­ger. Die Kir­che Notre-Dame-des-Pauvres zeich­net sich durch ihre Schlicht­heit und die dicken Stein­mau­ern (2 m) aus. Siche­re Mau­ern um­ga­ben auch die Klos­ter­an­lage, die die Wan­de­rer durch das Tor der Brotlaibe be­tra­ten. An gu­ten Ta­gen wur­den hier bis zu 5.000 Brot­laibe ver­teilt. „Maria, die Nebel­glocke“ (auch Glocke der Verlo­re­nen genannt), wies den Weg. Sie schick­te ihren durch­drin­gen­den Klang bei schlech­tem Wet­ter Tag und Nacht über die un­wirk­li­chen Hoch­flächen. »

Möget Ihr Euch gegenseitig stüt­zen und schüt­zen (die Stär­ke der Mauern) und Ihr Euch in allen Lebens­lagen eine Hil­fe zur Orien­tie­rung sein (die Nebel­glocke) – und möge es Euch zu jeder Zeit an nichts feh­len (falls erfor­der­lich, könnt Ihr «Brot­laibe» tau­schen).     Kurz gesagt:   Wir wün­schen Euch alles – alles GUTE.

* Quelle : Rother Wander­füh­rer „Fran­zö­sicher Jakobs­weg- Via Podien­sis von Le Puy-en-Velay bis zud en Pyre­näen“ von Bet­tina Forst  (Ausgabe 2012).
(zurück …)

Britta und Markus

Kommentar verfassen