Ist es von Vorteil den Weg zu verfehlen?

In den meisten Fällen wohl eher nicht.

Unser Weg führt uns ab heute und in den kom­men­den drei Ta­gen nach Lyon. Damit verlas­sen wir für eine kurze Zeit den offi­ziel­len und damit aus­ge­schil­der­ten Jakobs­weg. Wir haben uns heute ent­schie­den vor­erst dem Fern­wan­der­weg GR76 zu folgen. Schon nach der Früh­stücks­pause wählen wir im Ort Tramayes den falschen Weg. Um nicht zurück in den Ort zu müssen und damit einen großen Umweg in Kauf zu neh­men folgen wir vor­erst der Land­straße D22 – und damit dem direk­ten Weg an unser heu­ti­ges Etappen­ziel.

Obwohl unsere ausgiebige, fast zweiein­halb­stün­dige Früh­stücks­pause auf dem Markt­platz von Tramayes erst eine gute Stunde zurück liegt, lockt uns die kleine Bar in Germolles-­sur-­Grosne mit Ihrem Mittags­menü zu 13 Euro: 3-Gänge, Kaffee, Brot, Eis­was­ser und gekühl­ter Rot­wein. Sind wir schon in Spanien?

Ob­wohl beim Erbli­cken der Bar nur ein Erfri­schungs­getränk ange­dacht war, können wir an dem Menü nicht vorbei. Es ist ja schon fast 13 Uhr. Also Mittags­zeit. Warum nicht? Dem ersten Gang folgen un­auf­ge­for­dert unzäh­lige Fliegen. Es gibt Schlim­me­res. Das Essen ist super. Und der gekühlte Rot­wein sorgt für die Gelas­sen­heit gegen­über den Fliegen.

Selten war für uns ein verfehlter Weg so schmackhaft.

=  Foto folgt (Käseplatte de luxe)  =

►    Empfehlung für einen Mittagstisch:
Bar Chez Sophie – Restaurant de la Grosne in Germolles-sur-Grosne  (direkt an der D22) mit Sitzmöglichkeit drinnen und draußen
 
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Eine lohnenswerte Variante

7 Gedanken zu „Eine lohnenswerte Variante

  • 8. August 2013 um 14:52
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    Hallo Christa und Martin,
    ich bin Juliane, die Tochter von Utta und Lothar aus Sargstedt!
    Es ist sehr interessant Euren Weg über diesen Blog zu verfolgen. Wir wünschen Euch weiterhin eine angenehme Auszeit auf dem Jakobsweg – so weit die Füße tragen!
    Ganz Liebe Grüße Juliane

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    • Fred
      9. September 2013 um 00:28
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      Hallo Juliane. Erst einmal vielen, vielen Dank für Deine nette Mitteilung. Schade, dass Christa und Martin mit dem Schreiben immer so hinter hinken. Dafür erleben sie ganz ganz viel. Mit den Fotos könnt Ihr sie gerne begleiten. Viel Spaß weiterhin. Liebe Grüße, Fred.

      Antworten
  • 6. August 2013 um 13:44
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    Liebe Christa und Martin, es ist schön in diesen Blog über Euren weiteren Weg zu lesen. Wir haben uns entschieden nicht über Lyon zu gehen, sondern über Briennon. Wir sind heute in Chauffailles (Ruhetag) und übermorgen geht es nach le Cernge. Die Tage waren schön mit Euch. Wir sehen uns 😉 Herzliche Grüsse! Martina und Wolfgang

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    • Fred
      9. September 2013 um 00:35
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      Hallo Martina und Wolfgang. Die beiden haben sich über Eure Mitteilung sehr gefreut. Schade, dass sie mit dem Schreiben immer so hinterher hinken. Christa und Martin haben ganz viel von Eurer Begegnung erzählt. Sie sind jetzt in Carhors. Auf den letzten 250 Kilometern explodierten die Pilgerzahlen. Die beiden wünschen Euch ebenfalls noch viele tolle Erlebnisse und Eindrücke. Eure letzten Auszeit-Tage sind schon angebrochen? Ganz liebe Grüße von den beiden, und mir. Euer Fred.

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  • 6. August 2013 um 11:32
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    Schön, dass es euch beiden gut geht. Ich bin nun seit einer Woche wieder zuhause. Den St. Bernhard hab ich mir für nächstes Jahr aufgehoben, da die Rückfahrt sonst zu einer Tagesreise in Bummelzügen geworden wäre und die Rückkehr zur Abfahrt meiner Gemahlin zu knapp, habe ich mich entschieden, schon ab Lausanne zurückzureisen.
    Ich werde euch weiter verfolgen und wünsche euch allzeit blasenfreie Füße und immer ein Dach über dem Kopf.

    Günter

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    • Fred
      9. September 2013 um 00:44
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      Hallo Günter. Schön, von Dir zu hören. Die beiden haben jetzte endlich den Beitrag von Eurem Treffen in Langres eingestellt. Dir schon jetzt alles Gute für Deine „Weiterreise“ im kommenden Jahr. Vorfreude ist eine tolle Freude. Liebe Grüße, Fred.

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  • 5. August 2013 um 22:20
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    Das hört sich ja wunderbar an. Es geht Euch also französisch – savoire vivre. Gern lese ich immer wieder von euch und schicke meine Gedanken hinterher. Hier in Bremen schwitzen wir noch, aber Donnerstag soll erst einmal Schluß damit sein. Ich wünsche Euch weiter viele gute Begegnungen und lohnende Umwege. Und abends in den Himmelschauen – Sternschnuppenalarm!
    Gruß Ulrike

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