RuhetagTag 173 – Montag, 4.11.2013
     Fonfria
1 Tag bei Sturm und regen in Fonfria
seit Start in Bremen:
3.225,8 km      (unverändert)

 

KurzInfo:     Gestern haben wir es in die­se klei­ne und über­aus freund­li­che Gast­stät­te ge­schafft. Tol­les Es­sen und nur drei Zim­mer. «Fonfria» ist ein klei­nes Dorf im Nir­gend­wo zwi­schen «Villa­fran­ca-del-Bier­zo» und «San­tia­go-de-Com­po­ste­la».

Die Nacht über stürmte es um das Haus. Immer wie­der rech­ne­ten wir da­mit, dass der star­ke Wind das Fen­ster auf­drü­cken oder zu­min­dest das Regen­was­ser durch die Dich­tun­gen drü­cken wür­de. Nichts von dem pas­sier­te. Es war und blieb warm und gemüt­lich.

Heute morgen packen wir trotz Dauer-Sturm-Regen un­se­re Ruck­säcke. Beim Früh­stück ha­ben wir ei­nen gu­ten Blick nach drau­ßen. Die Bäu­me bie­gen sich im Wind und ver­nei­gen sich vor dem Re­gen. Wir fra­gen uns: «ge­hen wir heu­te nur ei­ne kur­ze Stre­cke» – oder «blei­ben wir? Wie viel Sinn macht es schon, sich für we­ni­ge Kilo­me­ter bis auf die Haut nass reg­nen zu las­sen?»    Wir bleiben.

Wie richtig diese Entscheidung ist zeigt sich im Ver­lau­fe des Ta­ges. Ein Pil­ger nach dem an­de­ren be­tritt die klei­ne Bar und tropft aus je­dem Loch, nicht sel­ten den Trä­nen nahe.

 

Tag 173 – 4.11.2013, Fonfria

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