Heute hat uns nachfolgener Gastbeitrag von «Margarete» erreicht:

«Nun muss ich mich mit dem Artikel für die «Park­bank» aber be­ei­len. Seit Som­mer geht mir der «Müßig­gang» nicht aus dem Kopf.

Es kommt immer auf die Motivation an. Mit der fal­schen Mo­ti­va­tion kann auch eine An­stren­gung oder die Ein­hal­tung ei­ner Dis­zi­plin/ Lei­stung «Müßig­gang» sein. Das erinnert mich an eine Diskussion aus dem Kon­fir­man­den­-Unter­richt:  Jeden Sonn­tag in die Kir­che zu ge­hen fand der Pas­tor po­si­tiv. Wenn man al­ler­dings nur kommt, um zu Hau­se dem Kü­chen­dienst zu ent­ge­hen, woll­te er uns lie­ber nicht sehen.

Auf das Pilgern übertragen:  egal ob im Mittel­al­ter oder heu­te, wer geht, um sei­ner ei­gent­li­chen Auf­gabe im Leben aus dem Weg zu ge­hen, soll­te sich «Müßig­gang» vor­wer­fen. An­ders ist es für den, der pil­gert, um mit den zu er­war­ten­den Er­fah­run­gen sei­ne Le­bens­auf­ga­be bes­ser be­wäl­ti­gen zu kön­nen.»

«Es kommt also darauf an!»  – eine Radio-Eriwan-Ant­wort –
oder wie der Volks­mund sagt:

Wenn zwei das gleiche tun,
ist es noch lan­ge nicht das selbe.

►     Margarete bezieht sich auf den Artikel:   Pilgern im Mittelalter

 

Wenn zwei das Gleiche tun

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