Nachtrag zu dem verlinkten Artikel   Teure Tickets

Ich habe bisher sehr gute Erfah­run­gen bspw. mit „Sky­scanner“ (früher auch mit „Billig­flieger“, bis zur Ände­rung ihrer Geschäfts­methode). Eine solche Platt­form sucht passende Flüge und listet sie entspre­chend der eigenen Vorga­ben auf (bspw. Direkt­flug, Zeitauf­wand, Preis, etc.). Ob die angege­be­nen Preise stimmen und ob der Flug noch buchbar ist, weiß ein solcher Dienste­an­bieter in der Regel nicht. Er ist auf die ihm gelie­fer­ten Infor­ma­tionen angewie­sen, er selek­tiert ledig­lich aus allen ihm zur Verfü­gung stehen­den Daten.

Flugportale wie bspw. „fluege.de“ sind selbst Vermittler, sprich Verkäufer für Flugrei­sen. Kauf­männisch verständ­lich hat „fluege.de“ wie andere Verkäu­fer auch also ein großes Interes­se mit seinen Angebo­ten sehr günstig und damit oben in den entspre­chen­den Liste zu erschei­nen. Zwar gibt es in Deutsch­land inzwi­schen ein Gesetz, welches vorschreibt, mit den vom Verbrau­cher zu bezah­len­den Endpreis zu werben. Nicht jedes Unter­nehmen hält sich daran. Und so kann es durchaus sein, dass sich der anfangs günstig-schei­nende Flug als teurer Einkauf entpuppt.

Wer nicht regelmäßig einen Flug selbst bucht, und meiner Erfah­rung nach gehören häufig Erst­pil­ger dazu, ist da schnell mal übervor­teilt. Wie immer: bin ich infor­miert, werde ich auch nicht so schnell übers Ohr gehau­en. Daher ist dieser Artikel nach wie vor wichtig. Er ist unverändert aktuell.

Konkret:  „fluege.de“ bietet während des Buchungsvor­ganges penetrant jede Menge fragwür­diger Zusatz­leis­tungen und Versiche­rungen an. Im vorlie­genden Fall aus dieser Woche kam es vor, dass der ursprüng­lich günstige Preis sich bei Abschluss des Buchungs­vorganges wieder­holt verteu­erte, während die Flüge bei der Flug­gesell­schaft unverän­dert blieben. Am Ende kommt noch einmal eine Gebühr in Höhe von rund 15€ hinzu, die zuvor vom Buchen­den nicht wahrge­nommen wurde. Verzichtet man während des Buchungs­verlaufes auf diese frag­wür­digen Zusatz­leis­tungen und Versiche­rungen, mit denen dann zusätz­lich monatlich zu zahlende Verträge geschlos­sen werden, fällt für jede spätere Änderung (Korrektur der Namens­schreib­weise, Ände­rung der Bezahl­art, erneute Buchung, etc.) jeweils ein Betrag von 10€ an oder mehr.

Im vorliegenden Fall aus dieser Woche entstand so aus einem bewor­be­nen Flug­preis von 32€ ein zu zahlen­der Endpreis in Höhe von knapp 90€. Das mag nicht jedes Mal derart happig ausgehen, aber das Prinzip hat Methode. Jeder entschei­det für sich. Also ist es wichtig, davon zu wissen.

In diesem Sinne. Augen auf beim Kauf.  😉

 
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Nachtrag zu «Teure Tickets» vom 19.2.

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