Eine interessante Geschichte, gefunden von VossiBÄR. Danke.

« Eines Tages kam der Professor in die Klasse und schlug einen Überra­schungs­test vor. Er verteilte sogleich das Aufga­ben­blatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Er forderte seine Studenten auf die Seite umzu­drehen und zu begin­nen. Zur Überra­schung aller gab es keine Fragen, son­dern nur einen schwar­zen Punkt in der Mitte der Seite.

Der Professor erklärte folgen­des:   „Ich möchte Sie bitten, das auf zu schrei­ben, was Sie dort sehen.“ Leichte Verwir­rung, aber jeder begann mit der Arbeit. Am Ende der Stunde sammelte der Profes­sor alle Antwor­ten ein und begann anschlie­ßend sie laut vorzulesen.

Alle, ohne Ausnahme, hatten den schwarzen Punkt beschrie­ben, seine Position in der Mitte des Blattes, seine Farbe und Ränder, sein Größen­ver­hältnis zum Papier und so weiter. Nun lächelte der Profes­sor und sagte:  „Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachde­nken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben.“ »

Was soll uns diese Geschichte sagen?

Jeder hatte sich auf den schwarzen Punkt konzen­triert. Und das gleiche geschieht in unse­rem Leben. Mit unserer Geburt haben wir ein weißes Stück Papier erhal­ten, um es zu nutzen und zu genießen. Und wir konzen­trie­ren uns viel zu häufig auf die dunklen Flecken.

Unser Leben ist ein Geschenk. Eines, das wir mit Liebe und Sorg­falt hüten sollten und es gibt eigent­lich immer einen Grund zum Feiern:  die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen. Doch wir sind oft auf die dunklen Flecken konzen­triert: die gesund­heit­lichen Probleme, den Mangel an Geld, die kompli­zierte Beziehung mit einem Fami­lien­mit­glied, die Enttäu­schung durch einem Freund, Erwartungs­hal­tungen und anderem.

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir von unse­rem Leben zu erwarten haben. Und doch sind sie es, die viel zu häufig unseren Geist beschäf­tigen und unsere Gedanken trüben.

Und was könnten wir tun?

Nehmen wir die schwarzen Punkte wahr. Doch richten wir unsere Auf­merk­­sam­­keit viel mehr auf das Ganze. Auf das große weiße Papier. Und damit auf die Mög­lich­­kei­­ten und glück­lichen Momente in unserem Leben … und teilen sie mit anderen Menschen!

Frohe Weihnachten.
 
(zurück …)

Der schwarze Punkt

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