Der Jütländische Weg – Via Jutlandica

Seit mehr als 1.000 Jahren haben sich Pilger auf den Weg zum Grab von Jakobus d.Ä. in Santiago de Compo­stela im nord­west­lichen Spanien begeben. Aufgrund zahl­reicher Ausgra­bungen (Muschel­funde) und vielen Testa­menten konnten Roswitha Dittrich und Wiebke Fischer alte Wegfüh­rungen wieder­be­leben. Eine intensive Recherche über zwei Jahre war dazu notwendig.

Pilgerzeichen auf der „Via Jutlandica“ (Quelle: Wiebke Fischer)

Die Jakobswege sind in der Landschaft durch kleine Wegzei­chen markiert. Pilger­wege sind immer nur in eine Rich­tung aus­ge­schildert. Das Pikto­gramm stellt symbo­lisch eine Jakobs­muschel dar. Das stumpfe Ende der Muschel weist in Rich­tung des Weg­ver­laufs, zeigt es nach rechts, biegt der Pilger­weg nach rechts ab, zeigt es nach oben, geht es gerade­aus weiter, etc. Aus tech­nischen Gründen ist diese Ausrich­tung leider nicht immer konse­quent zu reali­sieren. Deshalb unter­stützen zusätz­liche Pfeile um das Muschel­symbol herum die Orien­tierung. Auch werden hier und da gelbe Boden­mar­kie­rungen auf den Wegen eingesetzt.

Liebe Pilgerfreunde,

die Via Jutlan­dica als ein Teil des Geflechts von histo­rischen Pilger­wegen in Europa liegt mir beson­ders am Herzen. Beein­druckende Küsten­land­schaften am Ostsee­fjord Schlei und der Ostsee sind zu entdecken. Die Mäandrie­renden Fluss­regionen der Schwentine und die natur­reiche Seen­land­schaft Osthol­steins laden ein. In diesem Sinne wünsche ich allen Pilgern inten­sive Erfah­rungen mit sich und den Geheim­nissen am Wegesrand.

Ihre Wiebke Fischer

 


Quelle:   Flyer von Wiebke Fischer und Thomas Werner – zur Großansicht per Mausklick!

 
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Via Jutlandica

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