Ein Artikel macht die Runde

Bin ich übermüdet? Habe ich viel­leicht zu wenig getrun­ken? Spielt mir meine Wahr­neh­mung einen Streich?

Saint-Jean-Pied-de-Port . Auf dem Jakobsweg

Jetzt stolpere ich zum x-ten Mal über diesen Artikel. Immer derselbe Text (oft wortwörtlich) – nur ande­re Zeitung. Da scheint der Schrei­ber sei­nen Arti­kel erfolg­reich vermark­tet zu haben. Ob er wohl auch selbst gepil­gert oder auf ei­nem kom­plet­ten Camino zu Fuß unter­wegs gewe­sen ist?

Vermutlich eher nicht. Seine Ausfüh­rungen sind sehr allge­mein. Ich frage mich: soll ich mich nun über einen sol­chen Artikel ärgern? Hält er Interes­sierte von ihrem ersten Weg ab? Das wäre für jene wirk­lich schade. Auf der ande­ren Seite: soll ich mich freuen, dass eine solche Presse und die daraus fol­gende Stim­mung die Pilger­zahlen senkt? Auch das wird nicht pas­sie­ren. Viel­leicht aber ändert sich das Publi­kum auf den Wegen? Ich hoffe nicht.

Das lesen wir

Freuen würde ich mich, in den Foren ganz viele neue Bei­träge über die guten Erfah­run­gen zu finden. Gerne lese ich Posts von Men­schen, die in weni­gen Sätzen von Erleb­nissen berich­ten, die sie unter­wegs gemacht haben – was sie berührt hat und viel­leicht auch nach­hal­tig geprägt. Viel lieber lese ich von tol­len Begeg­nun­gen und … und … und … ich freue mich über Fotos und die persön­lichen Geschich­ten dazu. Schön, dass ich die auch neben Themen wie ‚Bett­wan­zen‘ und ‚Kampf um einen Schlaf­platz‘ im Netz finde.

Das macht mir Mut …

Meine Oma pflegte immer zu sagen: ’nichts wird so heiß geges­sen, wie es gekocht wird‘. Beruhi­gend. Der Hype mit den hoch­ge­koch­ten Themen in den Medien wird sich auch wieder abküh­len. Dann ist wieder Zeit um zu Essen.

Was ich eigent­lich sagen will: ‚Don’t be afraid‘!  Lasst Euch nicht bange machen. Du, der das erste Mal auf den Jakobs­weg gehen willst: Lass dich nicht abhal­ten. Mach deine eige­nen Erfah­run­gen. Der Weg zeigt dir auch künftig seine Schönheit und Geheim­nisse, so wie Du bereit bist, offen für Neues zu sein.

Ich wünsche allen weiterhin viel Freude, jederzeit einen guten Weg. Buen camino. Ultreja! LG aus Bremen.

Euer 

Fred
Nachgeschoben:

Ein Artikel macht Stimmung. Es geht mir nicht darum, was darin geschrieben steht. Der überwiegende Teil der enthaltenen Fakten sind Realität. Vielmehr be­schäf­tigt mich dessen Wirkung. Gelesen wird der Artikel einmal, vielleicht auch nur die Headline. Letzteres gilt zumindest für die Wahr­neh­mung der dann folgenden Artikel. Aus diesem Grunde habe ich auch lange überlegt, diesen Beitrag zu posten. Mich letztendlich aber dafür entschieden, um deutlich zu machen .. in Wirklichkeit handelt es sich nur um einen Bericht – er begeg­net uns eben nur in zahlreichen verschiedenen Medien.  

Als Leser erhalte ich schnell den Ein­druck, die Welt habe sich verän­dert. Letzt­end­lich ist es primär aber nur ein Beitrag und in allen Publikationen nur die Sicht­weise eines ein­zel­nen Schrei­bers. Ist der Jakobs­weg wirk­lich so über­lau­fen? Ich höre und lese von Pil­gern auch ganz andere aktuelle Erfah­run­gen vom Weg. Wäh­rend der Som­mer­mo­na­te war schon immer mehr los. Im August, der Haupt­reise­zeit der Spanier, fül­len sich Her­ber­gen und Unter­künfte verständ­licher­weise.

Wie ist das, wenn ich im Biergarten oder auf der Garten­ter­ras­se meines Lieb­lings­­lokals an ei­nem hoch­som­mer­lichen Abend einen Platz suche?

Natürlich werden die Wege auf den letzten 100 Kilo­metern vor und bis Santiago de Compo­stela mehr bevöl­kert sein als die Wege zuvor und an ande­ren Orten. Und ja, das Interes­se um die Jakobs­wege in Spanien und Europa ist ein ande­res als vor Jahren. Die Zeiten ändern sich. Fragen wir uns doch, was wir damit anfangen wollen. Oder?

 

Um diesen Artikel geht es:

Hier der besagte Zeitungs­artikel von Ralph Schulze, erschie­nen am 15.8.2017 im GENERAL-ANZEI­GER BONN unter dem Titel ‚Völker­wan­de­rung auf dem Jakobs­weg‘ und WESER-KU­RIER BRE­MEN unter dem Titel ‚Ausge­tre­tener Pfad‘, am 18.8.2017 in den SALZ­BURGER NACH­RICH­TEN und in DIE PRESSE unter dem Titel ‚Pilger­stau am Jakobs­weg‘, am 21.8.2017 in der BER­LINER MORGEN­POST, HAM­BUR­GER ABEND­BLATT, IKZ, BRAUN­SCHWEI­GER ZEI­TUNG, WOLFS­BUR­GER NACH­RICH­TEN und NRZ unter dem Titel ‚Große Zahl der Pilger sorgt für Ärger entlang des Jakobs­wegs‘.

Artikel von Ralph Schulze – Variante 1 :

Glauben und Tourismus in Spanien

Völker­wan­derung auf dem Jakobs­weg

Das Weihrauch­fass gehört zu den Wahr­zeichen der Kathedrale von Santiago de Compostela.    (Foto:  picture alliance / Lavandeira Jr / Quelle:  General-Anzeiger Bonn vom 15. August 2017)

Madrid. Die nordspa­nische Stadt Santiago de Compo­stela versucht, die anschwel­len­den Pilger­ströme in verträg­liche Bahnen zu lenken. Bei 300.000 Gläu­bigen und meh­re­ren Mil­lio­nen ein­fa­chen Touris­ten, die dieses Jahr erwar­tet werden, keine leichte Aufgabe.

Voll, voller, Spanien. Mehr als 80 Millionen aus­län­dische Urlauber werden dieses Jahr im König­reich erwar­tet. Der Touris­ten­an­sturm schlägt alle Rekorde – und dies macht sich auch in Regio­nen bemerk­bar, die bisher eher abseits der aus­ge­tre­tenen Pfade lagen. Das gilt zum Bei­spiel für den Jakobs­weg, jene Pilger­route, die sich über 800 Kilo­meter von den Pyre­näen an der fran­zö­sischen Grenze bis zur Kathe­drale in Santiago de Compo­stela durch Nord­spanien schlängelt. Dort ist es inzwi­schen mit der besinn­lichen Ruhe vorbei: Jetzt im Som­mer begeben sich lange Menschen­kara­wanen auf Wallfahrt.

Weil sich immer mehr Wanderer auf dem Weg nach Santiago drän­geln, warnt Bürger­meister Martiño Noriega davor, dass seine Stadt in Gefahr läuft, „am eige­nen Erfolg zu sterben“. Im vergan­genen Jahr liefen 280.000 Pilger über den Jakobs­weg nach Santiago, des­sen Alt­stadt rund um die Kathe­drale zum Welt­kul­tur­erbe gehört. 2017 dürf­ten es rund 300.000 werden.

Hinzu kommen jedes Jahr mehrere Mil­lio­nen normale Touris­ten in die Stadt, in deren Kathe­drale die Gebeine des Apos­tels Jakobus (auf Spanisch Santiago) ruhen sollen. 800.000 Besucher über­nach­teten in der Stadt mit 100.000 Einwoh­nern, dazu kom­men Mil­lio­nen Tages­gäste. Und die Besucher­kurve zeigt weiter nach oben. Kein Wunder, dass in dieser Stadt der Kir­chen und Klöster Spaniens boomen­der Touris­mus zuneh­mend ganz welt­liche Konflikte schafft.

Immobilienpreise schossen in den Himmel

Die linksalternative Stadtregierung Santiagos beschloss bereits vor zwei Jahren ein Mora­torium für das Hotel- und Touris­mus­gewerbe im Zen­trum, weil sich Her­ber­gen und Souve­nir­shops immer wei­ter ausbrei­teten und die gewach­senen Altstadt­struk­turen erdrück­ten. Mit der Folge, dass die Immo­bilien­preise in den Himmel schossen und die einhei­mische Bevöl­ke­rung aus der Inn­ens­tadt zuneh­mend verdrängt wird.

Um die Immobilienspekulation rund um die Kathe­drale zu bremsen, wird nun auch in Santiago – ähn­lich wie schon in den Touris­mus­hoch­burgen Barce­lona oder auf Mallorca – die ille­gale Vermie­tung von Ferien­apart­ments durch Airbnb und andere Inter­net­platt­formen bekämpft. Nur offi­ziell regi­strier­te Ferien­woh­nun­gen mit Lizenz dürfen angebo­ten werden. Sün­dern drohen hohe Strafen.

Niemand will hier die Touristen zum Sündenbock machen. Schließ­lich lebt die Pilger­stadt nicht schlecht von ihren Besu­chern. „Der Touris­mus ist der Motor unserer Stadt“, räumt Bürger­meister Noriega ein. Er will die Touris­ten­kara­wanen ledig­lich in geord­nete Bahnen lenken. „Wir müssen ein Qualitäts­modell suchen, das nicht die ganze Alt­stadt in einen Themen­park verwan­delt.“ Auch beim Geschäft mit den Pilgern, das die Kassen laut klin­geln lässt, dürfe nicht der Respekt vor den einhei­mischen Bewoh­nern unter die Räder kommen.

Schlangestehen als spirituelles Erlebnis

Zu tourismusfeindlichen Demonstra­tionen wie auf Mallorca oder in Barce­lona kam es bisher in Santiago nicht. Aber dafür in der 600 Kilo­meter ent­fern­ten Stadt Logroño, die am Pilger­weg liegt. Dort demon­strier­te eine kleine Bür­ger­gruppe vor ei­ni­gen Wan­der­herbergen und hielt Plakate mit der Auf­schrift „Pilger geht nach Hause“ in die Höhe. „Unse­re Alt­stadt hat sich wegen der Tausen­den von Pilgern in einen unbe­geh­baren und überaus lauten Ort verwan­delt“, erklär­ten die Demon­stran­ten. Der Pilger­strom treibe die Preise in den Bars und Restau­rants in die Höhe und störe die Ruhe in den Altstadtgassen.

Viel Rückhalt fand die Mini-Demon­stration nicht in Logroño, der Haupt­stadt des Rioja, die ihre Einnah­men vor allem der Wein­pro­duk­tion, aber eben auch den Wall­fah­rern verdankt. Eine Unter­schrif­ten­kampagne der kleinen Anti-Pil­ger­bewegung, in der gefor­dert wurde, den Jakobs­weg in großem Bogen um die Stadt herum­zu­leiten, wurde nur von 19 Bür­gern der 150.000-Ein­woh­ner-Stadt unter­stützt. Das klingt nicht nach einer Revo­lution gegen die from­men Wall­fahrer, die von der großen Mehr­heit der Bevöl­ke­rung weiter­hin will­kom­men geheißen werden.

Die wirk­lichen Probleme auf dem Jakobs­weg sind denn auch ganz andere. Und sie berei­ten eher jenen Pilgern Kopf­schmer­zen, die mit der großen Illu­sion die Stiefel ange­zogen haben, einsam und still durch die schöne Land­schaft Rich­tung Santiago zu wandern. Denn von Einsam­keit kann, wenig­stens auf der Haupt­pil­ger­route von Frank­reich nach Santiago, keine Rede mehr sein: Die Pilger­her­bergen sind über­füllt. Wer nicht früh­zei­tig reser­viert und nicht mit­tags am Ziel ist, bekommt kein Bett. Und vor vie­len Bars, Trink­brun­nen und natür­lich vor Santiagos berüh­mter Kathe­drale muss man Schlan­ge­stehen. Aber auch das kann ja ein spiri­tuelles Erlebnis ganz eigener Art sein

Weser-Kurier Bremen titelt am 15.8.2017:  ‚Ausgetretener Pfad‘

General-Anzeiger Bonn titelt am 18.8.2017: ‚Völkerwanderung auf dem Jakobsweg‘

Salzberger Nachrichten titeln am 18.8.2017:  ‚Der Jakobsweg wird von Pilgern gestürmt‘

Die Presse Wien titelt am 18.8.2017:  ‚Pilgerstau am Jakobsweg‘
Artikel von Ralph Schulze – Variante 2 :

Große Zahl der Pilger sorgt für Ärger entlang des Jakobswegs

Madrid.  Auf dem spanischen Pilger­weg wer­den die Menschen­kara­wanen immer größer. Das erzürnt die Einhei­mischen in den Orten ent­lang der Strecke.

Auf Mallorca schieben sich die Massen über die Party­meilen, an der Costa del Sol sieht man vor lauter Strand­liegen keinen Sand mehr: Spanien erlebt dieses Jahr einen Touris­ten­ansturm . 36,3 Mil­lio­nen auslän­dische Besucher reisten allein im ers­ten Halb­jahr ein – 11,6 Prozent mehr als im Vor­jah­res­zeitraum.

Der Boom macht sich auch in Regionen bemerk­bar, die bis­her eher abseits der ausge­tre­tenen Pfade lagen. Das gilt zum Beispiel für den Jakobs­weg, jene Pilger­route, die sich über 800 Kilo­meter von den Pyre­näen an der fran­zö­si­schen Grenze bis zur Kathe­drale in Santiago de Compo­stela durch Nord­spanien schlän­gelt. Dort ist es inzwi­schen mit der besinn­lichen Ruhe vorbei: Jetzt im Som­mer begeben sich lange Menschen­kara­wanen auf Wallfahrt.

Millionen Menschen kommen nach Santiago de Compostela

Weil sich immer mehr Wanderer auf den Weg nach Santiago drän­geln, warnt Bürger­meister Martiño Noriega schon davor, dass seine Stadt Gefahr läuft, „am eige­nen Erfolg zu sterben“. Im vergan­genen Jahr liefen bereits 280.000 Pilger über den Jakobs­weg nach Santiago, des­sen Alt­stadt rund um die Kathe­drale zum Welt­kul­tur­erbe gehört. 2017 dürften es rund 300.000 werden.

Seit den 90er-Jahren hat sich die Zahl verdrei­ßig­facht. In Deutsch­land sorgte der Film „Ich bin dann mal weg“, der 2015 in die Kinos kam, für neue Pilger­lust. Vorlage war der Bestsel­ler von Hape Kerkeling.

Die linke Stadtregierung will den Strom eindämmen

Zu den Pilgern kommen jedes Jahr mehrere Mil­lio­nen normale Touris­ten in die Stadt, in des­sen Kathe­drale die Gebeine des Apostels Jakobus (auf Spanisch Santiago) sein sollen. Insge­samt 800.000 Besucher über­nach­teten im vergan­genen Jahr in der 100.000-Ein­woh­ner-Stadt. Dazu kom­men meh­rere Mil­lio­nen Tages­gäste. Und die Besu­cher­kurve zeigt weiter steil nach oben. Kein Wunder, dass der Touris­mus auch in dieser Stadt der Kirchen und Klöster ganz welt­liche Konflikte schafft.

Die linksalternative Stadtre­gie­rung Santiagos trat bereits auf die Bremse und beschloss Maßnah­men für das Hotel- und Touris­mus­gewerbe in der City, weil sich Herber­gen und Souve­nir­shops immer weiter ausbrei­teten und die gewach­senen Alt­stadt­struk­turen erdrück­ten, und verschärf­te die Geneh­mi­gungs­bedin­gungen. So will man auch verhin­dern, dass die Immo­bilien­preise weiter in den Himmel schießen und die einhei­mische Bevöl­ke­rung aus der Inn­enstadt verdrängt wird.

Die Stadt lebt vom Tourismus – und krankt an ihm

Um die Immobilienspekulation rund um die Kathe­drale zu bremsen, wird nun auch in Santiago – ähn­lich wie schon in den spani­schen Touris­mus­hoch­burgen am und im Mit­tel­meer – die ille­gale Vermie­tung von Ferien­apart­ments durch Airbnb und andere Platt­formen bekämpft. Nur offi­ziell regi­strier­te Ferien­woh­nungen mit Lizenz dürfen noch angebo­ten werden, sonst drohen hohe Strafen.
Niemand will hier die Touristen zum Sündenbock machen, schließ­lich lebt die Pil­ger­stadt von ihren Besu­chern. „Der Touris­mus ist der Motor unse­rer Stadt“, räumt Bür­ger­meister Noriega ein. Er will die Touris­ten­kara­wanen ledig­lich in geord­nete Bahnen lenken. „Wir müssen ein Quali­täts­modell suchen, das nicht die ganze Alt­stadt in einen Themen­park verwan­delt.“ Auch beim Geschäft mit den Pilgern, das die Kassen laut klin­geln lässt, dürfe nicht der Respekt vor den einhei­mi­schen Bewohnern unter die Räder kommen.

Demonstranten fordern: „Pilger, geht nach Hause!“

In der 600 Kilometer entfernten Stadt Logroño, die am Pilger­weg liegt, demon­strier­te eine kleine Bürger­gruppe vor einigen Wan­der­her­bergen und hielt Plakate mit der Aufschrift „Pilger, geht nach Hause“ in die Höhe. „Unsere Alt­stadt hat sich wegen Taus­en­den von Pil­gern in einen unbe­geh­baren und über­aus lauten Ort verwan­delt“, erklär­ten die Demon­stran­ten. Der Pilger­strom treibe die Preise der Bars und Restau­rants in die Höhe und störe die Ruhe in den Alt­stadt­gassen. Es sind längst nicht nur die Einhei­mischen, son­dern auch die Pilger selbst, die sich beschwe­ren und in Reise­foren etwa von Bal­ge­reien um Schlaf­plätze berich­ten. Die Pilger­her­bergen sind über­füllt. Wer nicht früh­zei­tig reser­viert und mittags am Ziel ist, bekommt kein Bett. Manche müssen auf teure Hotels auswei­chen, andere näch­tigen draußen im Schlafsack.

Selbst die Ausweichrouten sind schon überfüllt

Und vor vielen Restaurants, Trinkbrun­nen und natür­lich vor Santiagos berühm­ter Kathe­drale müssen die Touris­ten lange Schlange stehen. Im Inter­net geben sich Pilger Tipps für Ausweich­routen – die dann ihrer­seits wieder voller werden. Von der ange­streb­ten Ein­sam­keit kann, wenig­stens auf der Haupt­pil­ger­route von Frank­reich nach Santiago, schon lange keine Rede mehr sein.

Blogger Joachim Lentz kommentiert die Beschwer­den selbst­kritisch: „Ich bin ja auch Teil die­ser Über­fül­lung und sollte mich folg­lich nicht über die Kommer­ziali­sierung ereifern.

Hamburger Abendblatt titelt am 21.8.2017: ‚Große Zahl von Pilgern sorgt für Ärger entlang des Jakobswegs‘

Berliner Morgenpost titelt am 21.8.2017: ‚Große Zahl von Pilgern sorgt für Ärger entlang des Jakobswegs‘

Hamburger Abendblatt titelt am 21.8.2017: ‚Pilger verstopfen den Jakobsweg‘

NRZ titelt am 21.8.2017:  ‚Große Zahl von Pilgern sorgt für Ärger entlang des Jakobswegs‘

IKZ titelt am 21.8.2017:  ‚Große Zahl von Pilgern sorgt für Ärger entlang des Jakobswegs‘

Braunschweiger Zeitung titelt am 21. August 2017:  ‚Große Zahl von Pilgern sorgt für Ärger entlang des Jakobswegs‘

Quelle:    Dieser Artikel von Ralph Schulze, erschie­nen am 15.8.2017 im GENERAL-ANZEI­GER BONN unter dem Titel ‚Völker­wan­de­rung auf dem Jakobs­weg‘ und WESER-KU­RIER BRE­MEN unter dem Titel ‚Ausge­tre­tener Pfad‘, am 18.8.2017 in den SALZ­BURGER NACH­RICH­TEN und in DIE PRESSE unter dem Titel ‚Pilger­stau am Jakobs­weg‘, am 21.8.2017 in der BER­LINER MORGEN­POST, HAM­BUR­GER ABEND­BLATT, IKZ, BRAUN­SCHWEI­GER ZEI­TUNG, WOLFS­BUR­GER NACH­RICH­TEN und NRZ unter dem Titel ‚Große Zahl der Pilger sorgt für Ärger entlang des Jakobs­wegs‘.

 

Weitere Artikel von Ralph Schulze:   Am 14. Januar 2013 titelte die SAARBRÜCKER ZEITUNG mit einem Artikel ihres Mitarbeiters Ralph Schulze: Auf dem Weg nach Müllorca und am 12. Juli 2014: Mallorca kämpft um seinen Ruf. Wir finden weitere Artikel von Ralph Schulze, im SPANIEN LIVE BLOG am 8. November 2017: In Spanien blüht das Geschäft mit dem Sex – GRÖSSTES BORDELL EUROPAS, am 11. Februar 2011: Prostitution Spanien: Einwanderinnen in Bordellen ausgebeutet – Immigrantinnen als Sex-Sklavinnen am 1. April 2011: Kriminalität in Spanien: Autoeinbruch, Autodiebstahl, Straßenraub .. , in der BERLINER MORGENPOST am 7. September 2016: So voll war Mallorca noch nie und 19. Oktober 2016: Mallorcas Regierung kämpft gegen Sextourismus in Palma, in der SVZ am 27. Juni 2017: Hai-Spuk vor Mallorcaund am 11. Juli 2017:Deutschen-Phobie auf Mallorca. „Abschaum“ unerwünscht.

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