Zu Fuß statt mit dem Auto      © Audi AG
Audi-Chef Rupert Stadler will auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela pilgern. Der 55-Jährige hat in einem Interview verraten, dass er sich auf den Weg machen will.
Zu Fuß statt mit dem Auto

Der Audi-Vorstands­vorsit­zende Rupert Stadler will nach dem Ende der Diesel-Krise nach San­tiago de Com­po­stela pil­gern. „Dann gehe ich zu Fuß. Das habe ich mir vor­ge­nom­men. Meine Frau kommt mit“, sagte Stadler am Sams­tag in einem Inter­view der Augs­burger Allge­meinen. Die Wall­fahrt in die spani­sche Stadt sei einer seiner wenigen uner­füll­ten Träume. „Bei einer sol­chen Wall­fahrt findet man innere Ruhe und wieder zu sich selbst“. Wann die Pilger­reise statt­finden könne, wisse er noch nicht, so der 55-Jäh­rige. „Für 800 Kilo­meter zu Fuß braucht man auf jeden Fall viel Zeit. Ich hoffe, ich schaffe es noch, ehe ich 70 Jahre alt bin.“

Der Wallfahrtsort Santiago de Compo­stela liegt im äußers­ten Nord­westen Spaniens und ist der End­punkt des Jakobs­wegs, einem durch ganz Europa füh­renden Pilger­weg. Ziel der Wall­fahrer ist das Grab des Apostels Jakobus. Im vergan­genen Jahr wurde nach offi­ziel­len Angaben mit rund 300.000 Pil­gern ein neuer Rekord in Santiago de Compostela erreicht.

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Nachtrag  am 18.06.2018  –
die FRANKFURTER ALLGEMEINE titelt heute:

Audi-Chef Stadler in Untersuchungshaft

18.06.2018 – heute Vormittag
Audi-Chef Rupert Stadler ist im Zuge des Diesel­skan­dals vorläu­fig festge­nommen worden.

 

Anmerkung:    „Schade, das wird sein Vorhaben, sich auf den Jakobs­weg zu bege­ben, möglicher­weise etwas weiter nach hinten verschieben.“ Euer Fred.

Quelle:   Der obige Beitrag von stz wurde
veröf­fent­licht auf katholisch.de am 26. Mai 2018

 

Nach Diesel-Krise: Audi-Chef will nach Santiago pilgern

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