Toll, entdeckt habe ich diese Tipps für unse­re nächs­ten Reise­fotos bei albelli. Wir haben in den vergan­genen Jahren zahl­reiche Foto­bücher mit albelli erstellt und freuen uns im­mer wieder, auch gemein­sam mit Freun­den einen Blick hinein zu werfen.

Nach­fol­gend geht es um 9 kleine Tipps, die unsere Fotos noch bes­ser machen kön­nen.

albelli sagt: „mach deine besten Fotos aller Zeiten“. Viel­leicht kennt Ihr diese klei­nen Kniffe auch schon. Ich bin begei­stert sie leicht verständ­lich und in einer Auf­stel­lung gefun­den zu haben. Viel Spaß – und vor allem viel Freude unterwegs.
Euer 

© albelli 2018

Der Winter ist längst vorbei, das haben uns die vergan­genen Wochen deut­lich gezeigt. Gestern hatten wir den metero­lo­gischen Sommer­anfang und es ist an der Zeit, das nächste Aben­teuer zu planen. Ob ein Wochen­ende in unse­rer Lieb­lings­stadt, einen Urlaub an einem exo­tischen Ort, ein paar Tage in unse­rer Heimat oder die Vorbe­rei­tung auf unse­ren näch­sten Camino – der perfekte Anlass, um unsere foto­gra­fischen Fähig­keiten auszu­bauen und Fotos zu machen.

Jetzt machen wir uns auf dem Weg

Mit den nachfolgenden Tipps und Tricks, die Albelli aufge­listet hat, bekommt das Auf­neh­men von Fotos auf unse­ren Reisen vielleicht ganz neue Perspektiven. Und wenn wir zurück­kom­men, haben wir eine volle Tüte fantas­tischer Fotos.

 

Schritt 1: Wähle die Tageszeit für Fotoauf­nahmen sorgsam aus

„Die Tages­zeit, zu der du Fotos machst, ist entschei­dend. Wir lie­ben die frühen Morgen­stun­den und den späten Nach­mit­tag, wenn es ein sat­tes gol­de­nes Licht gibt und die Sonne hori­zontal am Him­mel steht, was für einen weniger harten Schat­ten sorgt. Die Zeit vor der Morgen­däm­me­rung und nach dem Son­nen­unter­gang ist eben­falls groß­artig, vor allem für Fotos mit Lang­zeit­be­lich­tung und um den Him­mel von seiner schön­sten Seite zu zeigen.

Bei einem Foto­shooting zwischen der golde­nen und der blauen Stunde erhältst du bestimmt tolle Fotos, aber auch das helle Licht der Mittags­zeit soll­test du nicht igno­rieren, da es für starke, kontrast­ie­rende Schwarz-Weiß-Auf­nahmen sorgt.“

© albelli 2018
Schritt 2: Dem perfekten Foto nachjagen oder abwarten

„Sowohl in der Natur, als auch in einer urbanen Umge­bung hast du zwei Optionen: Du kannst deinen Fotos nach­jagen oder darauf warten. Je nach Situa­tion kön­nen beide Strate­gien die richtige Wahl sein und du soll­test beide nutzen, um deinen Fotos verschie­dene Stim­mungen zu verleihen.

Du befindest dich auf einem belebten Straßen­markt mit vielen Ständen und Menschen? Dann jage dem perfekten Foto nach.

Du hast einen wunderschönen Eingang an einer Backstein­mauer gesichtet? Warte am besten auf ein paar interes­sant aus­sehende Menschen, die vorbei­laufen, und verleihe dem sonst so langwei­ligen Foto ein biss­chen Bewegung.“

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Schritt 3: Vertikale Aufnahmen

„Vertikale Aufnahmen sind nicht für alle Motive geeignet, aber wenn sie funk­tio­nieren, sehen sie ein­fach toll aus. Mach ein paar verti­kale Auf­nah­men zur Probe. Das erspart dir den Ärger, wenn du fest­stellst, dass ein hori­zon­tales Foto eigent­lich besser aus­ge­sehen hättet, wenn du die Kamera gedreht hättest.“

© albelli 2018
Schritt 4: Pass deine Einstellungen an

„Die Kameraein­stellungen unter­liegen zwar meist dem persön­lichen Geschmack und viele Kameras bie­ten oft nur begrenzte Optionen, doch es gibt einige Tipps, mit denen du genau das bekommst, was du suchst.

Durch langsamere Verschluss­zeiten werden Gewässer oder Wolken auf Fotos ganz weich, voraus­gesetzt, du verwen­dest ein Stativ. Auf diese Weise gelangt mehr Licht in deine Kamera, wodurch du eine höhere Blenden­zahl verwen­den kannst, die dem Foto eine weitere Tiefen­schärfe verleiht. Dies ist beson­ders bei Land­schafts­auf­nahmen von Vorteil, da so mehr Motive scharf darge­stellt werden können.

Bei einem Spaziergang durch die Stadt willst du wahr­schein­lich nicht die ganze Zeit deine Einstel­lungen ändern und einfach die Zeit genießen. Versuche daher, eine ausge­glichene Einstel­lung zu fin­den, die für Bewe­gungs­auf­nahmen geeignet ist, aber auch still­stehende Motive gut zur Geltung bringen.

Was die besten Einstellungen für Street-Foto­grafie angeht gibt es verschie­dene Mei­nun­gen. Generell sollte deine Blenden­zahl jedoch zwi­schen f/5,6 und f/8 betragen, deine Verschluss­zeit sollte nicht unter 1/1000 s liegen und dein ISO-Wert sollte maxi­mal 1.600 betra­gen und auf Automatik eingestellt sein.

Dies sind jedoch nur Richtwerte und jede Kamera, jede Situation und jeder Foto­grafie-Stil erfor­dert Anpas­sungen. Versuche also unter­schied­liche Einstel­lungen aus. Sobald du mit dem Ergebnis zufrie­den bist, hast du mehr Zeit, um nach der perfek­ten Aufnahme zu suchen anstatt nach der perfekten Einstellung.“

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Schritt 5: Hebe dein Motiv hervor

„Versuche, dein Foto mit einem interes­santen Motiv zu schmücken. Mit deinem Foto erzählst du eine Geschichte. Überlege dir also, was das Haupt­element deiner Geschichte ist. Mach verschie­dene Aufnah­men mit Motiven im Vorder- und Hinter­grund des Fotos. Dadurch werden deine Motive realer und schärfer. Manchmal reicht schon ein Felsen oder eine Tasse Kaffee.“

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Schritt 6: Lerne etwas über Fotomontage

„Erlerne die Grundlagen der Foto­montage. Setze dich mit der Drittel-Regel aus­ein­ander. Wenn du dich bewusst auf die Foto­mon­tage konzen­trierst, werden deine Aufnahmen ausge­gli­chener und profes­sioneller wirken.“

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Schritt 7: Experimentiere mit Winkeln

„Dieser Tipp steht in engem Zusam­men­hang mit dem zuvor genannten Tipp. Sobald du die Regeln der Foto­montage kennst, kannst du diese auch ganz einfach miss­achten. Beim Fotogra­fieren geht es nicht darum, ein Erfolgs­rezept zu verfol­gen, son­dern darum, zu wis­sen was man tut und kreativ zu werden.

Sobald du weißt, wie du ein gutes Foto erhältst, verän­dere einige Dinge und suche nach unge­wöhn­lichen Winkeln oder Rahmen. Dabei bedarf es einiger Verbie­gungs­kunst, aber der Aufwand lohnt sich.“

© albelli 2018
Schritt 8: Erforsche deine Location

„Mach deine Hausaufgaben. Schau dir Fotos von den Orten an, die du besichtigen wirst, und versuche zu planen, welche Aufnahmen du unbedingt machen möchtest und zu welcher Tageszeit. Lies Reise-Blogs und Webseiten. Darin erfährst du, wann ein Ort gut belichtet ist, wann er überfüllt ist und wann die künstliche Beleuchtung angeschaltet wird… Je nachdem, welche Aufnahmen du machen möchtest, können diese Informationen essenziell sein.

Kontaktiere lokale Fotografen, sofern dir das möglich ist, und bitte sie um Tipps. Viel­leicht fin­dest du ja sogar jeman­den, der dich zu den besten Orten führt. Je besser du dich vorbe­rei­test, desto besser werden auch deine Fotos aussehen.“

© albelli 2018
Schritt 9: Nachbearbeitung

„Unterschätze niemals den Aufwand für das Nach­be­ar­bei­ten von Fotos. Profes­sionelle Foto­grafen bear­beiten ihre Fotos nicht umsonst nach, und zwar seit­dem die Fotografie über­haupt erfun­den wurde. Mit einer guten Nach­be­ar­beitung sehen deine Fotos einfach unglaub­lich gut aus. Das heißt jedoch nicht, dass du ein Photo­shop-Zauberer werden oder den Realismus deiner Bilder opfern muss.

Bedenke einfach, dass ein paar Änderungen an Belich­tung, Kontrast, Weiß­ab­gleich und Sätti­gung eine nor­male Moment­auf­nahme in eine Erin­ne­rung verwan­deln kön­nen, die du für im­mer wertschätzen wirst.“

© albelli 2018

 

Vielleicht werden uns diese Tipps dabei helfen, unsere besten Reise­fotos aller Zeiten zu machen. Wenn man weiß, was man tut, ist es oft gar nicht so schwer, tolle Ergeb­nisse zu erhalten.

Viel Spaß, Euer 
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Quelle:     Diese Artikel „9 Tipps, um beein­dru­ckende Reise­fotos zu knipsen“ von Gabriele C. wurde veröf­fent­licht auf albelli.de am 10. April 2018

9 Tipps, um beeindruckende Reisefotos zu knipsen

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