Fred

Kurzinfo:

Hallo liebe Pilgernde und Jakobswegfreunde.

Die Feiern am bevorstehenden Wochen­ende – am 9. und 10.6. in Tui, Nord­spanien, auf dem Caminho Portgues – sind abge­sagt wor­den. Vor einer Woche ist in Tui eine offen­sicht­lich illegal betrie­bene Feuer­werks­fabrik in die Luft geflo­gen. Dabei wur­den ein Ehepaar getötet und zahl­reiche weitere Menschen schwer verletzt. Teilweise sind Wohnhäuser zerstört worden. Das geplante Stadtfest und die Feier­lich­kei­ten für das bevor­ste­hende Wochen­ende wurden abgesagt.

Lies, was passiert ist und vielleicht mag der ein oder andere die Betroffenen mit einer Spende stärken. Freundeskreis, die evangelische Kirchengemeinde und die Stadt Versmold unterstützen diesen Spendenaufruf. Wir tun das auch. Und Du?

Euch weiterhin einen guten Weg.

¡Buen camino!

 

siehe auch  „Spenden­aufruf nach Tragödie in Tui“ →

 

Partnerstadt unter Schock: Explosion erschüttert Tui

Zwei Tote und 37 Verletzte – Rathaus setzt drei Tage Trauer an

Der Anruf aus Versmolds Partner­stadt Tui kam am Mittwoch­nach­mittag gegen 16.30 Uhr. Da erfuhr Juan Manuel Alvaz Vieites von der verhee­renden Explo­sion in der spani­schen Heimat­stadt sei­ner Familie. Nach offi­ziel­len Mel­dun­gen ist eine illegal betrie­bene Feuer­werks­fabrik explo­diert. Alvaz Vieites spricht von einer Lager­halle, die auf der Grenze der Tuden­ser Orts­teile Páramos und Guillarey gestanden habe.

Ein Ehepaar kam dabei ums Leben, 37 Menschen – darunter sieben Kinder – wurden zum Teil schwer verletzt. In den Trüm­mern werde nach weite­ren Vermiss­ten gesucht, hieß es, ohne eine Zahl zu nen­nen. „Im Umkreis von 800 Metern ist alles zer­stört. Es sieht aus wie im Krieg“, gibt der Vers­molder wieder, was ihm seine spani­schen Verwand­ten am Telefon berichtet haben.

Die Familien gleich mehre­rer Versmol­der besit­zen Häuser in direk­ter Nachbar­schaft zu dem Unglücks­ort. „Das Haus unserer Uroma exis­tiert nicht mehr; an ande­ren Häusern unserer Familie sind die Scheiben kaputt“, sagt Juan Manuel Alvaz Vieites . Auch das Eltern­haus eines Vers­mol­der Gastro­nomen sei bis auf die Grund­mauern zer­stört. „Meine Oma und meine Tante sind gleich heute morgen nach Spanien geflo­gen, um vor Ort zu sehen, was übrig geblie­ben ist und ob die Versich­erung etwas übernimmt“, sagt Alvaz Vieites . „Aber das Wich­tigste ist, dass es allen, die wir ken­nen, gut geht.“

Besitzer der Lagerhalle wurde fest­genommen

So viel Glück hatten nicht alle. Zwölf der Verletz­ten hät­ten die Nacht in verschie­denen Kran­ken­häu­sern verbrin­gen müs­sen, aber niemand sei in Lebens­gefahr, berich­tet die Deutsche Presse Agentur (dpa). Die Ursache der Explo­sion blieb vorerst unbe­kannt. Die betrof­fene Feuer­werks­fabrik sei illegal betrie­ben wor­den, hoben die Behör­den hervor. Der Besit­zer sei vor­läu­fig fest­ge­nom­men. „Eine frühere Fabrik des Besit­zers war wegen Unregel­mäßig­keiten geschlos­sen. Alles deutet darauf hin, dass er seine Produk­tion heim­lich fort­ge­setzt hat“, wurde Tuis Ex-Bür­ger­meister Enrique Cabaleiro in der Zei­tung »Faro de Vigo « zitiert.

„Den Besitzer der Lagerhalle kennt in Tui jeder, er wohnt schon lange dort“, sagt Juan Manuel Alvaz Vieites. Er habe gehört, dass die Explo­sion durch die extreme Hitze der letz­ten Tage, die sich unter dem Well­blech­dach der Halle noch verviel­facht habe, verur­sacht worden sein soll. Aber das seien natür­lich bisher nur Speku­lationen, sagt er.

„Das Rathaus in Tui hat drei Tage Trauer angesetzt“, sagt Maria Esther Paz Barreiro, die Vorsit­zendes des Vers­molder Freun­des­kreis Tui, die tele­fo­nischen Kontakt nach Spanien hat und genau die dor­tigen Medien­berichte ver­folgt. Man spreche von der schlimm­sten Tra­gödie, die die Stadt je erlitten habe, sagt sie. Die über­re­gio­nale Tages­zei­tung »La Voz de Galicia « bezeich­ne das Szenario als apoka­lyptisch. „Um 16.25 ist die Zeit in Tui stehen geblie­ben, als eine große Menge an Pyro­tech­nischem Material in einer Halle hoch­ge­gangen ist“, heißt es dort.

„In Tui sieht es wie in der Hölle aus“

Die Explosion verursachte große Sachschäden. Rund 20 Häuser seien völlig zerstört, weitere 100 beschä­digt wor­den, so Gali­ciens Regional­regie­rung. Die Provinz­re­gierung von Ponte­vedra teilte laut dpa mit, rund 100 Men­schen hätten die Nacht aufgrund der Zerstö­rungen in Notunter­künften verbrin­gen müs­sen. „Die Lage ist drama­tisch, in Tui sieht es wie in der Hölle aus“, sagte eine Sprecherin.

 

Mindestens zwei Tote bei Explosion in Spanien

Illegal betriebene Feuer­werks­fabriken sind in Spanien keine Selten­heit. Das kann schlimme Folgen haben, wie man jetzt in der 17.000-Ein­wohner-Gemeinde Tui an der Grenze zu Portugal schmerz­haft fest­stel­len muss.

Rund 20 Häuser seien durch die Explo­sion völlig zerstört, weitere rund 100 Häuser beschädigt worden.          (© Bild: Salvador Sas / EPA)

(dpa) Trauer und Empörung in Galicien im Nord­westen Spaniens: Bei der Explo­sion einer wohl illegal betrie­benen Feuer­werks­fabrik sind nahe der Grenze zu Portugal min­des­tens zwei Menschen ums Leben gekom­men. Ausser­dem seien 37 Men­schen – darunter sieben Kinder – verletzt worden, teilte der regio­nale Not­dienst am Don­ners­tag mit. Die Explo­sion hatte sich am Mittwoch­nach­mittag aus vorerst unbe­kannter Ursache in der Gemeinde Tui in der Provinz Ponte­vedra ereignet. «Die Lage ist drama­tisch, in Tui sieht es wie in der Hölle aus», hatte eine Sprecherin der Provinz­regierung am Mittwoch gesagt.

Die erste Leiche – die Überreste einer erwachsenen Frau – waren am Mittwoch­abend gefun­den worden. Am Don­ners­tag bargen die Rettungs­kräfte den amt­li­chen Angaben zufolge in den Trüm­mern des Hauses in der Nähe der explo­dierten Fabrik auch den toten Ehemann der Frau. Rund 20 Häuser seien durch die Explo­sion völlig zerstört, weitere rund 100 beschä­digt worden, teilte die Regio­nal­regierung von Galicien mit. In den Trüm­mern werde nach weiteren Vermissten gesucht, hiess es, ohne eine Zahl zu nennen.

Acht der Verletzten wurden am Don­ners­tag noch in verschie­denen Kran­ken­häu­sern behan­delt. In Lebens­gefahr schwebe aller­dings niemand mehr, hiess es. Die Provinz­re­gierung von Ponte­vedra teilte mit, rund 100 Men­schen hätten die Nacht aufgrund der Zerstö­rungen in Not­unter­künf­ten verbrin­gen müssen. Minister­prä­sident Mariano Rajoy sprach den Betrof­fe­nen auf Twitter seine Soli­darität aus und bot auch die Hilfe der Madrider Zentral­regierung an.

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Die betroffene Feuerwerks­fabrik sei illegal betrieben worden, hoben die Behörden hervor. Der Besitzer sei festge­nom­men worden. «Eine frühere Fabrik des Besit­zers war wegen Unregel­mäs­sig­keiten geschlos­sen worden. Alles deutet darauf hin, dass er seine Produk­tion heim­lich fort­ge­setzt hat», wurde Tuis Ex-Bürger­meister Enrique Cabaleiro in der Zei­tung «Faro de Vigo» zitiert. Er verstehe nicht, wieso nie­mand etwas mit­be­kom­men und den Mann ange­zeigt habe, sagte Cabaleiro am Don­ners­tag im Fern­sehen. In den sozialen Netz­werken machten Dutzende ihrer Empörung Luft.

 

Mindestens zwei Tote bei Explosion in Feuerwerksfabrik

Illegal betriebene Feuerwerksfabriken sind in Spanien keine Selten­heit. Das kann schlimme Folgen haben, wie man jetzt in der Gemeinde Tui schmerz­haft feststellen muss.

Trauer und Empörung in Galicien im Nord­westen Spaniens: Bei der Explo­sion einer wohl illegal betrie­benen Feuer­werks­fabrik sind nahe der Grenze zu Portu­gal mindes­tens zwei Menschen ums Leben gekom­men. Außer­dem seien 37 Menschen – darunter sieben Kinder – verletzt worden, teilte der regio­nale Not­dienst am Don­ners­tag mit. Die Explo­sion hatte sich am Mittwoch­nach­mittag aus vorerst unbek­annter Ursache in der Gemeinde Tui in der Provinz Ponte­vedra ereig­net. „Die Lage ist drama­tisch, in Tui sieht es wie in der Hölle aus“, hatte eine Sprecherin der Provinz­regierung am Mittwoch gesagt.

Die erste Leiche – die Überreste einer erwachsenen Frau – waren am Mitt­woch­abend gefun­den worden. Am Don­ners­tag bargen die Rettungs­kräfte den amt­lichen Angaben zufolge in den Trüm­mern des Hauses in der Nähe der explo­dierten Fabrik auch den toten Ehe­mann der Frau. Rund 20 Häuser seien durch die Explo­sion völlig zerstört, weitere rund 100 beschädigt worden, teilte die Regional­regierung von Galicien mit. In den Trüm­mern werde nach wei­teren Vermiss­ten gesucht, hieß es, ohne eine Zahl zu nennen.

Die Feuerwerksfabrik war illegal betrieben worden

Acht der Verletzten wurden am Don­ners­tag noch in verschie­denen Kranken­häusern behan­delt. In Lebens­gefahr schwebe aller­dings nie­mand mehr, hieß es. Die Provinz­re­gie­rung von Ponte­vedra teilte mit, rund 100 Men­schen hät­ten die Nacht aufgrund der Zerstö­rungen in Not­unter­künf­ten verbrin­gen müssen. Minister­präsident Mariano Rajoy sprach den Betrof­fenen auf Twitter seine Soli­darität aus und bot auch die Hilfe der Madrider Zentral­regierung an.

Die betroffene Feuerwerksfabrik sei illegal betrie­ben worden, hoben die Behörden hervor. Der Besitzer sei fest­ge­nom­men worden. „Eine frühere Fabrik des Besit­zers war wegen Unregel­mä­ßig­keiten geschlos­sen worden. Alles deutet darauf hin, dass er seine Produk­tion heim­lich fort­ge­setzt hat“, wurde Tuis Ex-Bür­ger­meister Enrique Cabaleiro in der Zei­tung „Faro de Vigo“ zitiert. Er verstehe nicht, wieso nie­mand etwas mit­be­kom­men und den Mann ange­zeigt habe, sagte Cabaleiro am Don­ners­tag im Fern­sehen. In den sozialen Netz­wer­ken machten Dutzende ihrer Empörung Luft. (dpa)

 

Illegale Feuerwerksfabrik

Explosion in Spanien: Eine Tote, 30 Verletzte – darunter viele Kinder

Im Nordwesten Spaniens gab es eine Explo­sion in einer ille­galen Feuer­werks­fabrik. Es gibt eine Tote und viele Schwer­ver­letzte. Auch Kinder sind unter den Opfern.

Bei einer Explosion in einer Feuer­werks­fabrik ist im Nord­westen Spaniens eine Frau ums Leben gekom­men. Außer­dem seien 30 Men­schen – darunter sieben Kinder – zum Teil schwer verletzt wor­den, teilte der Not­dienst in der Nacht zum Don­ners­tag mit. Die Explo­sion ereig­nete sich nach Angaben der Behör­den am Mittwoch­nach­mittag in der gali­cischen Gemeinde Tui in der Provinz Ponte­vedra unweit der Grenze zu Portugal. Zwölf der Verletz­ten hätten die Nacht in verschie­denen Kran­ken­häu­sern verbrin­gen müs­sen, aber niemand sei in Lebens­gefahr, hieß es.

Die Ursache der Explosion blieb vorerst unbekannt. Die betrof­fene Feuer­werks­fabrik sei illegal betrie­ben wor­den, hoben die Behör­den hervor. Der Besit­zer sei vorläu­fig fest­ge­nom­men wor­den. „Eine frühere Fabrik des Besit­zers war wegen Unregel­mä­ßig­keiten geschlos­sen wor­den. Alles deutet darauf hin, dass er seine Produk­tion heim­lich fort­ge­setzt hat“, wurde Tuis Ex-Bürger­meister Enrique Cabaleiro in der Zeitung „Faro de Vigo“ zitiert.

Die Explosion verursachte große Sachschäden. Zwischen acht und zehn Häuser seien völlig zerstört wor­den, so Galiciens Regional­regierung. Die Provinz­regierung von Ponte­vedra teilte mit, rund 100 Menschen hätten die Nacht aufgrund der Zerstö­run­gen in Not­unter­künften verbrin­gen müssen. „Die Lage ist drama­tisch, in Tui sieht es wie in der Hölle aus“, sagte eine Sprecherin.

siehe auch  „Spenden­aufruf nach Tragödie in Tui“ →

 

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Quelle:    Nachfolgende dpa Artikel wurden veröf­fent­licht von Augsburger Allgemeine, Haller Kreisblatt, Neue Zürcher Zeitung und HNA am 24. Mai 2018

Tui/Spanien – Pilgerfeiern für das Wochenende abgesagt
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