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Fahrräder als Entwicklungshilfe

Hallo liebe Jakobsweg­freunde. Wer diesen Artikel von Michael Bauch­müller bis zum Ende liest, macht sich selbst – ganz über­ra­schend – ein Geschenk. Viel Freude.

370 000 Buffalo Bikes gibt es welt­weit. Der Rahmen ent­steht in China, die End­mon­tage erfolgt in Afrika.   (Foto: World Bicycle Relief)
Buffalo Bike in Afrika

Das Buffalo Bike ist schwer, klobig, unver­wüst­lich. Mit den Rä­dern kom­men die Ärms­ten zur Schule und brin­gen Ärzte Medi­ka­mente in entle­gene Dörfer. Ein rie­siger Zuge­winn für Afrika.

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Veranstaltungshinweis: Diashow „Jakobsweg“ am 24.10. in Stuhr

Veranstaltungshinweis:  
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‚Puente la Reina‘ auf dem spani­schen Jakobs­weg – ‚Camino Francés‘   (Foto von Matt­hias Hanke)
Diashow „Jakobsweg – Spaniens schönster Wanderweg“

Eine Diashow mit und von Matthias Hanke
Thema: „Jakobsweg – Spaniens schönster Wanderweg“
Di, 24.10.2017, 20:00 Uhr
im Rathaus Stuhr
Eintritt 5,-€ / Kartenbestellung
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Jedem Anfang liegt ein Zauber inne

EINLADUNG
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Du, Sie und Ihr .. seid herz­lich einge­laden uns für einen Tag auf dem Jakobs­weg ab Bremen zu beglei­ten. Ein Tag pil­gern, auf der Via Bal­tica, dem Jakobs­weg vor unse­rer Haustüre.

Am kommenden Samstag, dem 21. Oktober 2017. Wir tref­fen uns kurz vor 9 Uhr auf den Ein­gangs­stufen vor dem St. Petri Dom zu Bremen.
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Unser Thema: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Wir pilgern einen Tag auf dem Jakobs­weg – der Via Baltica. Wir werden ca. 15 km mit Pausen und Impul­sen, ent­schleu­nigt unter­wegs sein – reden, hören, schwei­gen, uns austau­schen, gehen und gemein­sam singen. Wer mag. Von Kirch­weyhe geht es an­schlie­ßend per Zug oder Sam­mel­taxi zu­rück nach Bremen, ca. 17 Uhr. Der Unkos­ten­bei­trag beträgt 10€/Person.

Eine Anmeldung wird erbe­ten über die Dom­kanz­lei, Sand­str. 10-12, 28195 Bremen, Tel. 0421/ 365040, Email: kanzlei@stpetridom.de
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Wir freuen uns auf Dich. Eure Pilgerbegleiter,
Christa & Martin.

Pilgern für die Parkinsonforschung

Hallo liebe Jakobsweg­freunde und Interes­sierte.

Heute bin ich auf das Projekt von Eva-Maria, Stephanie und Anita auf­merk­sam gewor­den. Die drei Frauen enga­gie­ren sich in der Parkin­son­arbeit. Im April 2018 wer­den Eva-Maria und Stephanie sich ab San­tan­der über den  Camino del Norte auf den Weg nach San­tia­go bege­ben, um auf ihr Anlie­gen auf­merk­sam zu machen und Gelder für die Unter­stüt­zung der Hilde-Ulrichs-Stif­tung für Parkin­son­forschung zu sammeln.

„Dieser Weg ist für mich eine ganz beson­dere Heraus­for­derung“, sagt Eva-Maria. Sie möchte damit allen, die schwer­kranke Menschen pflegen, Mut machen. „Ich habe mei­nem Mann 28 Jahre mit der Krank­heit zur Seite gestan­den und die letz­ten fünf war es beson­ders schlimm. Jeder Tag den wir wandern symbo­li­siert für mich 1 Jahr Zusam­men­leben mit der Erkrankung.“ 

Eva-Maria und Stephanie:  „Auf dem Camino zu pil­gern bedeu­tet für uns:  Begeg­nung mit sich und ande­ren, sich selbst aus Distanz zu betrach­ten, abseits von allem was ablenkt, in der Natur seine Kraft wieder zu spüren. Es bedeu­tet auch an Grenzen kom­men – körper­lich und seelisch. Grenz­er­fah­rungen, Grenzen erwei­tern – über sich und das Vertraute hinaus­gehen.“

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Jakobsweg

Figur eines Jakobuspilgers der Deutschen St.-Jakobus-Gesellschaft e.V.

Der Jakobsweg ist ein euro­pa­weites Netz von Stra­ßen und Wegen. Seit dem neun­ten Jahr­hun­dert führt er Pilger zum angeb­lichen Grab des Apostels Jakobus ins spanische San­tiago de Compo­stela. Motive zur mittel­alter­lichen Pilger­reise waren: ein Gelübde erfül­len oder von der Kirche die Verge­bung von Sünden bestä­tigt erhal­ten. Nachdem Martin Luther das katho­lische Ablass­wesen kriti­siert hatte, flaute der Pilger­boom ab. Ab 1970 erlebte das Pilgern eine neue Renais­sance. Seit 1990 steigt die Zahl der Jakobs­pilger rasant: Damals erhiel­ten knapp 5.000 Pilger in San­tiago die Pilger­urkunde, 2016 waren es 278.000.

1987 hat der Europarat die Jakobswege zur ersten Euro­pä­ischen Kultur­straße ernannt. Seit den Neun­ziger­jahren gehören der Haupt­weg durch Spanien und die vier Haupt­wege durch Frank­reich zum UNESCO-Welt­kul­tur­erbe. Durch die Schweiz ist vor allem die Route vom Boden­see zum Gen­fer­see als histo­rische Route verbürgt. (Anmer­kung Fred): seit dem Jahr 2015 sind auch die nord­spa­nischen Jakobs­wege in die Liste des UNESCO-Welt­kul­tur­erbe mit aufge­nom­men wor­den: Camino del Norte, Camino Costero, Camino Vasco del Interior, Camino Liébana und der Camino Primitivo.

Symbol der Jakobspilger ist eine Muschel. Der Legende nach wurde ein Ritter durch den Bei­stand des Heiligen Jakobus vor dem Ertrin­ken geret­tet. Als er wieder aus dem Was­ser auf­tauch­te, sollen Ross und Reiter voller Jakobs­muscheln gewesen sein.

 

Quelle:   dieser Artikel von Sylvia Stam wurde veröf­­fent­­licht auf KATH.ch, ergänzt durch unsere eigenen Fotos (© caminojakobsweg.de)

Jakobus-Verehrung

Der Apostel Jakobus der Ältere ist seit mehr als 1.000 Jahren Schutz­patron des christ­lichen Spanien. Jakobus gehörte laut bib­li­scher Über­lie­fe­rung zum engsten Kreis um Jesus Christus und wird in ganz Europa verehrt: auf Deutsch als heiliger Jakob, auf Fran­zö­sisch Saint-Jacques, Englisch Saint James, Ita­lie­nisch San Giacomo, Spanisch Santiago, San Jaime, San Jacobo oder San Diego. Sein kirch­licher Fest­tag ist der 25. Juli.

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Vor 30 Jahren belebte der Europarat den Jakobsweg neu

Die Muschel weist den Weg: Jakobsweg durch Spanien | © Andrea Krogmann

«Ich bin dann mal weg.»  Der Satz kommt einem heute fast wie von selbst über die Lip­pen, wenn das Thema auf den Jakobs­weg zu spre­chen kommt. Ja, manch einer hält sogar den Best­sel­ler von Hape Kerke­ling aus dem Jahr 2006 für den Aus­lö­ser des neuen Booms auf den mittel­al­ter­lichen Pil­ger­strassen nach San­tiago de Compo­stela. Dabei war der Zug damals schon in ziem­lich voller Fahrt.

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