‚Zeit für einen guten Freund‘ ist immer!

Was haben Philosophie und ein Glas mit mei­nem oder dei­nem Leben zu tun? Auf den ers­ten Blick ist da wohl kaum ein Zusam­men­hang zu erken­nen. Ein kleiner Film hilft uns weiter.

Im Rah­men unse­rer GuteNacht­Geschich­ten möchte ich mit Euch die­sen net­ten 2-Minu­ten Film von Alex­ander Wall teilen.

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Fahrräder als Entwicklungshilfe

Hallo liebe Jakobsweg­freunde. Wer diesen Artikel von Michael Bauch­müller bis zum Ende liest, macht sich selbst – ganz über­ra­schend – ein Geschenk. Viel Freude.

370 000 Buffalo Bikes gibt es welt­weit. Der Rahmen ent­steht in China, die End­mon­tage erfolgt in Afrika.   (Foto: World Bicycle Relief)
Buffalo Bike in Afrika

Das Buffalo Bike ist schwer, klobig, unver­wüst­lich. Mit den Rä­dern kom­men die Ärms­ten zur Schule und brin­gen Ärzte Medi­ka­mente in entle­gene Dörfer. Ein rie­siger Zuge­winn für Afrika.

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PILGERN. Die Seele geht lieber zu Fuß

Sehr passend in unsere Reihe GuteNacht­Geschichten habe ich heute im Inter­net einen klei­nen Film zum Thema ‚Pilgern‘ ent­deckt. Er hat mir so gut gefal­len, dass ich ihn hier mit Euch teilen möchte. Gute Träume.

Euer 

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Ein Artikel macht die Runde

Bin ich übermüdet? Habe ich viel­leicht zu wenig getrun­ken? Spielt mir meine Wahr­neh­mung einen Streich?

Saint-Jean-Pied-de-Port . Auf dem Jakobsweg

Jetzt stolpere ich zum x-ten Mal über diesen Artikel. Immer derselbe Text (oft wortwörtlich) – nur ande­re Zeitung. Da scheint der Schrei­ber sei­nen Arti­kel erfolg­reich vermark­tet zu haben. Ob er wohl auch selbst gepil­gert oder auf ei­nem kom­plet­ten Camino zu Fuß unter­wegs gewe­sen ist?

Vermutlich eher nicht. Seine Ausfüh­rungen sind sehr allge­mein. Ich frage mich: soll ich mich nun über einen sol­chen Artikel ärgern? Hält er Interes­sierte von ihrem ersten Weg ab? Das wäre für jene wirk­lich schade. Auf der ande­ren Seite: soll ich mich freuen, dass eine solche Presse und die daraus fol­gende Stim­mung die Pilger­zahlen senkt? Auch das wird nicht pas­sie­ren. Viel­leicht aber ändert sich das Publi­kum auf den Wegen? Ich hoffe nicht.

Das lesen wir

Freuen würde ich mich, in den Foren ganz viele neue Bei­träge über die guten Erfah­run­gen zu finden. Gerne lese ich Posts von Men­schen, die in weni­gen Sätzen von Erleb­nissen berich­ten, die sie unter­wegs gemacht haben – was sie berührt hat und viel­leicht auch nach­hal­tig geprägt. Viel lieber lese ich von tol­len Begeg­nun­gen und … und … und … ich freue mich über Fotos und die persön­lichen Geschich­ten dazu. Schön, dass ich die auch neben Themen wie ‚Bett­wan­zen‘ und ‚Kampf um einen Schlaf­platz‘ im Netz finde.

Das macht mir Mut …

Meine Oma pflegte immer zu sagen: ’nichts wird so heiß geges­sen, wie es gekocht wird‘. Beruhi­gend. Der Hype mit den hoch­ge­koch­ten Themen in den Medien wird sich auch wieder abküh­len. Dann ist wieder Zeit um zu Essen.

Was ich eigent­lich sagen will: ‚Don’t be afraid‘!  Lasst Euch nicht bange machen. Du, der das erste Mal auf den Jakobs­weg gehen willst: Lass dich nicht abhal­ten. Mach deine eige­nen Erfah­run­gen. Der Weg zeigt dir auch künftig seine Schönheit und Geheim­nisse, so wie Du bereit bist, offen für Neues zu sein.

Ich wünsche allen weiterhin viel Freude, jederzeit einen guten Weg. Buen camino. Ultreja! LG aus Bremen.

Euer 

Fred
Nachgeschoben:

Ein Artikel macht Stimmung. Es geht mir nicht darum, was darin geschrieben steht. Der überwiegende Teil der enthaltenen Fakten sind Realität. Vielmehr be­schäf­tigt mich dessen Wirkung. Gelesen wird der Artikel einmal, vielleicht auch nur die Headline. Letzteres gilt zumindest für die Wahr­neh­mung der dann folgenden Artikel. Aus diesem Grunde habe ich auch lange überlegt, diesen Beitrag zu posten. Mich letztendlich aber dafür entschieden, um deutlich zu machen .. in Wirklichkeit handelt es sich nur um einen Bericht – er begeg­net uns eben nur in zahlreichen verschiedenen Medien.  

Als Leser erhalte ich schnell den Ein­druck, die Welt habe sich verän­dert. Letzt­end­lich ist es primär aber nur ein Beitrag und in allen Publikationen nur die Sicht­weise eines ein­zel­nen Schrei­bers. Ist der Jakobs­weg wirk­lich so über­lau­fen? Ich höre und lese von Pil­gern auch ganz andere aktuelle Erfah­run­gen vom Weg. Wäh­rend der Som­mer­mo­na­te war schon immer mehr los. Im August, der Haupt­reise­zeit der Spanier, fül­len sich Her­ber­gen und Unter­künfte verständ­licher­weise.

Wie ist das, wenn ich im Biergarten oder auf der Garten­ter­ras­se meines Lieb­lings­­lokals an ei­nem hoch­som­mer­lichen Abend einen Platz suche?

Natürlich werden die Wege auf den letzten 100 Kilo­metern vor und bis Santiago de Compo­stela mehr bevöl­kert sein als die Wege zuvor und an ande­ren Orten. Und ja, das Interes­se um die Jakobs­wege in Spanien und Europa ist ein ande­res als vor Jahren. Die Zeiten ändern sich. Fragen wir uns doch, was wir damit anfangen wollen. Oder?

 

Um diesen Artikel geht es:

Hier der besagte Zeitungs­artikel von Ralph Schulze, erschie­nen am 15.8.2017 im GENERAL-ANZEI­GER BONN unter dem Titel ‚Völker­wan­de­rung auf dem Jakobs­weg‘ und WESER-KU­RIER BRE­MEN unter dem Titel ‚Ausge­tre­tener Pfad‘, am 18.8.2017 in den SALZ­BURGER NACH­RICH­TEN und in DIE PRESSE unter dem Titel ‚Pilger­stau am Jakobs­weg‘, am 21.8.2017 in der BER­LINER MORGEN­POST, HAM­BUR­GER ABEND­BLATT, IKZ, BRAUN­SCHWEI­GER ZEI­TUNG, WOLFS­BUR­GER NACH­RICH­TEN und NRZ unter dem Titel ‚Große Zahl der Pilger sorgt für Ärger entlang des Jakobs­wegs‘.

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Donald Trump auf dem Jakobsweg

Wäre das vorstellbar?

Donald Trump (USA) und Kim Jong-un (Nord­korea) gemein­sam auf dem Pilger­weg. Ein inter­es­san­tes Gedan­ken­spiel, das Lissy Eichert ges­tern Abend for­mu­liert hat. In ihrem Beitrag fin­den wir durch­aus für Pilger bekann­te Sicht­weisen und Blick­winkel. Ich ver­ste­he den Jakobs­weg schon län­ger als ein Mittel zur Förde­rung von Verstän­digung und mehr Tolle­ranz – und somit auch als einen klei­nen Beitrag für mehr Frieden in unse­rer Welt. Das Wort zum Sonntag.   Klick mal an!

klick mit der linken Maustaste auf das Foto        (Quelle:   ARD – Das Wort zum Sonntag  /  Thema: ‚Terror und Hoffnung‘  von Lissy Eichert – 19. August 2017)

Das Wort zum Sonntag.  Wohl jeder kennt den Titel des wöchent­lichen Fern­seh­bei­trags in der ARD. Die vier­minütige Sen­dung ist eine Insti­tution, seit ich denken kann.

Ich lese bei Wikipedia dazu:  ‚Das Wort zum Sonn­tag ist eine der ältes­ten Fern­seh­reihen der ARD und nach der Tages­schau die zweit­älteste Sen­dung des Deut­schen Fernsehens‘.

Mit dem gestrigen Beitrag von Lissy Eichert über ‚Terror und Hoffnung‘ wurde ich nach langer Zeit wieder einmal aufmerk­sam auf die­ses Sende­format. Wenn gleich ich einige Sätze anders formu­lieren würde, so trifft der Kern ihres Bei­trags meine Haltung – und vermut­lich auch die vieler Men­schen, die sich auf einen Pilger­weg wie den Jakobs­weg begeben. Neh­men wir doch unsere Erfah­rungen vom Weg mit in unseren Alltag.

Ich wünsche uns allen jederzeit einen guten Weg. Buen Camino.

Liebe Grüße aus Bremen.

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