Wege der Jakobspilger in Norddeutschland

Autor:   Manfred Hermanns, Hamburg

Die Via Baltica, der baltische Pilgerweg der Jakobs­pilger, erstreckt sich von den balti­schen Ländern über Usedom, Rostock, Wismar, Lübeck, Hamburg nach Bremen und Osna­brück und führt dann als Westfä­lischer Weg weiter über Münster, Dortmund nach Köln. Dort verbindet er sich mit den alten Pilger­wegen durch Belgien und Frank­reich nach Spanien mit dem Ziel Santiago de Compostela  …

Via Jutlandica und Via Baltica nach Santiago des Compostela   (Quelle:  Manfred Hermanns, Freundes­kreis der Jakobs­wege in Nord­deutschland)

…  südlich von Stade trifft auf den baltischen Pilger­weg die Via Jutlan­dica, die von Skandi­navien über Schleswig-Holstein nach Süden führt. Durch Norwe­gen ist der Weg iden­tisch mit dem Olavsweg, der nach Trond­heim, dem mittel­alter­lichen Nidaros führt. In Trond­heim war der Heilige Olav begraben, der die Christia­ni­sierung Norwegens eingeleitet hat. (Vgl. Bernd Lohse: Der Olavsweg. Kiel 2011).

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Güstrow eröffnet neues Pilgerzentrum

Der Güstrower Wilhelm Reichel markierte in dieser Woche den Pilgerweg durch die Barlachstraße.  (Foto:  Sieglinde Seidel)

Güstrow. Am Sonntag wird eine neue Pilger­her­berge auf dem Baltisch-Mittel­deutschen Weg (Jakobsweg) in der Barlach­stadt eröff­net. Im Ge­mein­­­d­e­haus der Katho­lischen Gemeinde Güstrow sollen künf­tige Pilger über­nachten können. Nach dem Gottes­dienst um 10 Uhr und der Einwei­hung der Her­berge gegen 11 Uhr ist ein Pilger­wan­derung von Güstrow nach Karcheez geplant. In der dor­tigen Kirche erwar­tet die Teil­nehmer der Pilger­segen.

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Via Jutlandica – der Pilgerweg in Schleswig-Holstein

Pilgerexperte Thomas Werner aus Rieseby zeigt 20 Fotos der „Via Jutlandica“.   (Foto:  Ritterbusch)

Eckernförde. Pilgern ist nicht erst seit Hape Kerke­lings Erfah­rungs­berichtIch bin dann mal weg“ bei vielen Men­schen beliebt.

„Der Pilger bekommt einen tiefe­ren Einblick in sich selbst und findet zu sich“, weiß Thomas Werner aus Erfah­rung. Viele Pilger­reisen hat der Riesebyer schon unter­nommen. Nun hat er zusam­men mit Gerhard Wolff und der Unter­stüt­zung der erfah­renen Pilgerin Wiebke Fischer einen alten Zubringer zu den bekannten Jakobs­wegen entdeckt.

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Pilgerweg durch Bremen auf neuer Route

Ein Teilstück des Jakobswegs nach Santiago de Compostela führt durch Bremen. Seit gestern leitet es Pilger nicht mehr über die Parkallee, sondern durch den Stadtwald und Bürgerpark.

Jakobsweg führt nicht mehr über die Parkallee, sondern durch Stadtwald und Bürgerpark

Werner Damke, Direk­tor des Bürger­parks, Pastor Henner Flügger von der St. Petri Dom­ge­mein­de und Inge­borg Helms von der Deut­schen St. Jakobus-­Gesell­schaft weihten die neue Weg­strecke ges­tern ein. Der 10-jährige Frederik Hach­meister brachte dazu das letzte Strecken­schild an der Melchers­brücke im Bürger­park an. Sein Vater Wolf­gang Hach­meister vom Bremer Pilger­treff ist Ini­tia­tor der Ver­le­gung der Route. Die Idee dazu kam ihm aus eige­ner Pilger­er­fah­rung. Mit seinem Sohn legte er die­sen Sommer etwa 1.300 Kilo­meter zwi­schen Bremen und Santiago de Compostela zu Fuß zurück.

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Hape Kerkeling – höchstpersönlich!

‚Ich bin dann mal weg‘ lautet der Titel des neuen Buches von Hape Kerke­ling, das gerade erschie­nen ist. Der wohl belie­bteste Komiker Deutsch­lands hat sich vor zwei Jahren auf eine Pilger­reise auf den Jakobs­weg bege­ben. In sechs Wochen ist er mit sei­nem Ruck­sack allein durch die Pyre­näen gewan­dert und hat seine Erleb­nisse wäh­rend dieser Reise zu sich selbst fest­ge­halten. Dass Hape Kerke­ling nicht nur ein Spaß­vogel son­dern auch ein sehr ernster Mensch ist, der es genießt alleine zu sein, wird viele Zuschauer über­­ra­schen. Schon seit Jahren zieht er sich wäh­rend seiner Arbeits­pausen nach Italien zurück, dem Land, das zu seiner zweiten Heimat gewor­den ist. Hier wird er nur selten auf der Straße erkannt und kann Energie tanken und neue Ideen entwickeln.

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