Begegnungen mit Hunden auf dem Weg

 

Isolde schreibt am 17. August 2017:   „Wir waren im Mai auf dem Primi­tivo. Ein­sam war er keines­wegs! Körper­lich etwas an­stren­­gend und wir muss­ten an vielen Hunden vorbei!!! Darüber soll­test man sich im Klaren sein. Mit laut Rufen, Schim­pfen u. mit dem Trek­king­stock haben wir sie in die Flucht geschla­gen. Sonst kann ich mich an keine Gefah­ren erin­nern.“

Pilger und Hund – es geht auch anders!    (Quelle:  Internet, unbekannt)

Dazu schreibt Elke:  „Ich habe mich auf dem Primi­tivo sehr sicher gefühlt, auch auf Strecken, auf denen ich manch­mal alleine lief. Und die oben beschrie­bene Sache mit den Hunden habe ich ganz anders gehand­habt, nicht gleich mit Rufen, Schim­pfen und mit dem Trek­king­stock drohen😕.! Ich sah den Hund und sprach ruhig mit ihm, sogar auf deutsch. Es hat ohne Aus­nah­me geklappt, der Hund war ruhig und interes­siert. Viel­leicht wäre diese sanf­tere Methode eine Option? Hunde sind nicht unbe­dingt bösartig.“

Hallo Elke.  Du sprichst mir aus der Seele.

Diesen wirklich großen Hunden bin ich auf meinen Wegen begegnet. Immer freund­schaftlich.

Viele Hunde sind neugierig, freuen sich über Abwechs­lung. Tiere an der Kette oder auf einge­zäunten Grund­stücken sollte man (wenn man es nicht besser weiß) unbe­ach­tet lassen. Das­selbe gilt für Hunde, welche auch ohne Zaun die Gren­zen ihres Grund­stückes kennen. Mit Bellen und Drohen beschüt­zen Sie ihr Grundstück.

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Erfahrung & Test mit ANTI-BRUMM Forte

Anja schreibt am 15. August 2017:   „ANTI-BRUMM Forte wirbt damit neben Mücken, Bremsen etc. auch gegen Milben und Flöhe zu schützen. Ob es das wirk­lich kann weiß ich.“

ANTI-BRUMM Forte (rote Flasche) hat im „Mücken­test“ bei Stif­tung Waren­test gerade als bestes Mittel abge­schnitten. War aber auch vor einigen Jahren verdäch­tig, krebs­erre­gend zu sein. Ob sich die Zusam­men­set­zung geän­dert hat? Das gleich­zeitig getes­tete ANTI-BRUMM Naturel konnte die Tester nicht überzeugen.

Ich hatte das ANTI-BRUMM Forte auf der Via Baltica vor zwei Wochen abends in einem Feucht­gebiet bei Gewit­ter­lage gegen Mücken im Einsatz. Hat einsame Spitze die Mücken fern gehalten. Sie versuch­ten auf der Haut zu landen, ent­schie­den sich aber sofort abzu­drehen. Es war ein interes­santes Schauspiel. Auf jeden Fall riecht das Spray penetrant nach Chemie; der „Duft“ verfliegt aber schnell.

Die Übersicht lässt sich zum besseren Lesen per Mausklick vergrößern

Herstellerinfo:   ANTI-BRUMM forte

Es folgt ein umfang­reicher und lesens­werter Artikel zum Thema Insek­ten­abwehr von der Stiftung Warentest, veröf­fent­licht am 1. August 2017.

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Stiftung Warentest zum Thema Zecken

Jedes Jahr aufs Neue beschäftigt Menschen, die sich als Wan­derer oder Jakobs­weg­pilger in der Natur bewe­gen, das Thema Zecken und Mücken.

Schmunzeln und nicht so ganz ernst nehmen. Aber lustig. Oder?   (Quelle:  zecken.de)

Zum Thema » Mücken findest Du Infos in einem wei­­te­­ren Beitrag von heute. Bei der Recher­che bin ich über einen kurzen Film­­be­i­trag der Stif­­tung Waren­­test und einen Film­­bei­­trag des SWR-MARKT­CHECK­check mit Dr. med. Lothar Zimmer­mann gestolpert.

Wichtig !

Lass Dir die Freude und den Spaß am unterwegs sein nicht nehmen. Dennoch ist es gut, informiert zu sein.

Kurzinfo:  Die Zecken sammelt man mög­licher­weise beim Durch­streifen von Gras und Gräsern ein. Sie kön­nen am Körper hoch­krab­beln und so auch inter­es­sante Regionen (feucht-warm) wie Knie­kehlen, im Schritt, Bauch­falte und unter der Brust oder die Achsel­höhlen erreichen.

Wie funktioniert das?

Die Zecke betäubt die Haut, sticht und vergrö­ßert ihr eige­nes Volumen durch das abge­saugte Blut. Meine Erfah­rung: am besten ent­fernt man sie mit einer Zecken­karte (oder aber man zieht sie vor­sich­tig mit einer Pin­zet­te aus der Haut). Wichtig ist, das Tier nicht zu quet­schen. Dadurch bestünde die Gefahr, den Darm­inhalt der Zecke und damit ggfs. darin enthal­tene Borrelien direkt ins eigene Blut zu drücken. Die Borrelien brauchen lt. SWR-Bericht 12-24 Stun­den vom Zecken­darm in die Blut­bahn des Men­schen. In Blick auf eine Infek­tion bleibt ausrei­chend Zeit die Zecke zu ent­fer­nen, also kein Grund sich und die Zecke zu stressen.

Mein Fazit für Jakobswegpilger: 

Nach der Tagesetappe vor dem Duschen den eigenen Körper und die getra­gene Wäsche in aller Ruhe nach Zecken absu­chen. Findet man eine Zecke am Körper, diese mit einer Zecken­karte acht­sam ent­fer­­nen. Die Zecke bitte nicht in der Dusche „ablegen“, son­dern bspw. in einem Blatt Toi­let­ten­papier zerquet­schen und (erst dann!) über das WC weg­spü­len.

Eine Zecken­karte ist leicht und passt problem­los neben die EC- oder Kredit­karte. Käuf­lich zu erwer­ben ist sie in der Apotheke.

 

Borreliose – Die Krankheit

„Die Borreliose gilt als Chamä­leon unter den Krank­hei­ten. Sie wirkt zunächst wie eine Grippe, äußert sich im wei­te­ren Verlauf durch eine Viel­zahl von Symp­tomen und kann auch erst Jahre nach der Infek­tion mit den auslö­sen­den Erre­gern merk­lich ausbre­chen. Diese unter­schied­lichen Verläufe und teil­weise langen Inku­ba­tions­zeiten erschwe­ren eine Diagnose – und damit auch eine effek­tive Therapie. Doch wie kann eine Borre­liose über­haupt dia­gnos­tiziert werden und wie können Sie als Laie die Krank­heit am Verlauf erkennen?“  (Quelle: Zarenga GmbH)

Weitere Infos findest Du bei Wikipedia und auf der Themenseite der Stiftung Warentest vom 11. Mai 2017.

Hauptreisezeit August

Jörg schrieb am 14 August 2017:   „Ein kleines Update vom Camino Norte, Höhe La Isla/ Asturien. Die Herber­gen sind ziem­lich voll, Reser­vie­rungen einen Tag im Voraus sinn­voll. Fast 80 Prozent der Pilger hier haben Ruck­säcke von Quecha/ Decathlon (soviel zur Diskus­sion über den „rich­tigen“ Rucksack …).“

Warten auf den Hospi­talero. Eine Herberge auf dem „Camino del Norte“ im August 2009. Na, wer weiß, wo das ist?   (Foto:  Martin)

Hallo Jörg, hallo liebe Pilgergemeinde.

Es ist August, die Haupt­reise­zeit der Spanier! Neben­bei bemerkt, deshalb auch der hohe Anteil an Quecha Rucksäcken. Das ändert sich ab Mitte September.

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Teleskopstöcke + Messer im Handgepäck

Teleskopstöcke für den Flug im oder am Rucksack als Handgepäck, klappt das?

Wie in einschlägigen Internet-Foren zum Jakobs­weg zu lesen, hat der ein oder andere schon mal Glück gehabt, dass er seine Stöcke im Hand­ge­päck mit in den Flieger nehmen durfte. Dasselbe gilt fürs Messer.

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unterwegs kommt der Strom auch aus der Steckdose

Im Laufe der Jahre unterwegs auf den Jakobs­wegen haben sich so manche Über­le­gun­gen und Dinge als prak­tisch erwie­sen, andere als eher nicht. In einer losen Reihe von Bei­trä­gen fin­dest Du hier im Blog einiges davon. Ich habe die Kate­gorie sin­ni­ger­weise ‚TiPPs & Tricks‘ benannt. Smile.

Im Mittelalter wäre Strom – und was man damit machen kann – wohl als Teufels­zeug und von Cat­weazle als Hexe­nwerk bezei­chnet worden.  Der Pil­ger heute glaubt oft­mals ohne sein Smartphone und seine Digi­­tal­ka­mera nicht mehr zurecht zu kom­men. Mir geht es ähn­lich. Nun, bekannt­lich (ver)brau­chen diese Geräte Strom. Die­sen erhal­ten wir durch Steck­do­sen. Und eben diese Steck­do­sen sind unter­wegs und in den Pil­ger­her­bergen sehr beliebt, aber so manches Mal eben auch knapp.

Du kennst solche Momente nicht?  Dann ist dieser Artikel nicht für dich gedacht. Viel­leicht inter­es­siert Dich statt­dessen der Beitrag über die Mit­nah­­me unbe­dingt benö­ti­gter Lite­ra­tur – Bücher im Rucksack. Smile.

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Schnupper-Pilgern?

schnupperpilgern

Hallo liebe Jakobsweg- und Pilgerfreunde.

Ihr seid HERZLICH WILLKOMMEN.

Was ist das: „Schnupper-Pilgern“? 

Warum machen wir das?  Was wollen wir damit bezwe­cken?  Was bringt es Dir einen Tag lang unter­wegs zu sein? … Fragen über Fragen. Und es gibt noch mehr.  „Schnupper-Pilgern?“ weiterlesen