Spartanische Herberge unterm Dach

Borgfeld liegt an der Via Baltica, einem Teil­stück des Jakobs­wegs. Unter der Dach­schräge im alten Gemeinde­haus des Orts­teils gibt es des­halb auch Bett, Dusche und Küche für Pilger.

Dietmar Früchtenicht sorgt für die Gast­freund­schaft im Zeichen der Jakobs­muschel bei der Borg­felder Kirchen­gemeinde.  (Foto:  Hans-Henning Hasselberg)

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Otterstedter Martinskirche trägt jetzt auch die Bezeichnung „Pilgerkirche“

Besondere Auszeichnung für offe­nes Gottes­haus. Bis zu 50 Pilger pro Jahr legen Zwischen­stopp in Otterstedt ein.

Otterstedt. Als eine von rund 280 Gottes­häusern der evange­lisch-luthe­rischen Landes­kirche Hannover darf sich dem­nächst auch die Otter­stedter Martins­kirche als „Pilger­kirche“ bezeich­nen.

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Neue Unterkunft für Pilger auf der «Via Baltica» bei Bremen

Jetzt gibt es eine Pilger­unter­kunft in Heid­berg. Das gehört zu Lilien­thal, kurz vor Bremen. Wer sich auf dem Jakobs­weg, der «Via Baltica» bewegt, dem bietet die «Pilger­stätte» von Vincent May auf dem Weg zwischen Otter­stedt und Bremen ein ganz beson­deres Erleb­nis.

Wer möchte kann auf dem Holz­fuß­boden des neuen Rundboh­len­block­hauses sein Schlaf­lager ausrol­len. Matratzen, Bad und Dusche stehen zur Verfü­gung. Nach Abspra­che ist auch ein gemein­sames Abend­essen möglich. Bitte vorab tele­fo­nisch anmelden. „Neue Unterkunft für Pilger auf der «Via Baltica» bei Bremen“ weiterlesen

Eine Nacht in der Ursulinen-Kapelle

Heute haben wir einen ganz spe­ziel­len Schlaf­­platz. Auf­merk­­sam gewor­den sind wir durch ein Hin­weis­­schild – an einem Baum. Die­ses warb für eine Pilger­­her­ber­ge mit nur 5 Betten – in einer ehe­ma­­li­gen Kapel­le der Ursulinen.

Wie muss es sein in einer alten Kapelle zu schlafen?

Nicht in einem Anbau, sondern direkt in der Kapelle.  Etwas Beden­ken hatten wir – ist es feucht, zugig oder muf­fig? Un­se­re Befürch­­tun­gen zer­schlu­­gen sich sofort als wir die «Her­ber­ge» betraten.

Die Kapelle (erbaut 1871-1878) wurde bis 1966 vom Ursu­li­ner-Orden bewirt­­schaf­­tet. Dann stand sie unge­­nutzt leer – bis 2011. Nach über 40 Jahren kauf­ten Sophie und Gerard die Kapelle. „Eine Nacht in der Ursulinen-Kapelle“ weiterlesen

Was ist eine Pilgerherberge?

In Spanien sind Herbergen eine gün­sti­ge Über­­nach­­tungs­­mög­­lich­­keit für Pil­ger. Die Legi­­ti­­mation als Pil­ger erfolgt mit­tels Creden­cial, dem Pilger­­pass. Solche Unter­­künf­te sind ein­­fach. Schlaf­­säcke und Hand­­tü­cher sind in der Regel selbst mit­­zu­­brin­­gen. Dafür ist es dann eben sehr gün­stig. Pil­ger­her­ber­gen wer­den durch die Kir­chen­ge­mein­­den oder die Kom­mune unter­­hal­­ten, manch­­mal auch durch enga­­gier­­te Privat­leute. So kennen wir es.
Was macht eine Herberge zu einer Pilgerherberge?
Machen Sprach­gebrauch und das Zeichen der Jakobs­muschel eine Herberge zu einer Pilger­herberge?   (Foto von Martin)

Letzte Nacht haben wir in ei­nem klei­nen Ort in ei­ner Pilger­­her­berge über­­nach­­tet. Es war aus­­ge­­spro­­chen sauber und schön ein­­ge­­rich­­tet. Wir hat­ten ein Zim­mer mit ei­nem gro­ßen Bett (mit tol­len fri­­schen Bett­­decken) und Flach­­bild-­TV. Da wir die ein­­zi­gen Gäste waren, hat­ten wir auch eines der bei­den Gemein­­schafts­­bäder für uns al­lein. Zum Früh­­stück gab es lecke­­res Brot, wovon wir uns sogar noch für unter­­wegs etwas mit­­neh­­men konn­ten. Toll. Nur – ist das eine Pil­ger­­her­berge? Wir haben 30 Euro pro Per­son gezahlt. Für die Gegen­­leis­­tung gerecht­­fer­­tigt, neben­­bei bemerkt als ein­zige Unter­­kunft am Ort auch konkurrez­­los. Nur – ist das eine Pilger­herberge? „Was ist eine Pilgerherberge?“ weiterlesen

Pilgerherberge hinter Klostermauern

Heute verlassen wir Trier

Gefühlt starten in die zwei­te Etap­pe un­se­res Jakobs­weges. Wir star­ten zeitig, schau­en noch­mal im Dom und Lieb­frau­en­kirche vor­bei (beide sehr beein­dru­ckend), brin­gen Martin’s alte Schuhe zur Post und holen das gestern bestel­lte Buch noch schnell ab. Ein Blick auf die Uhr. Es ist schon wieder Mittags­zeit. Qualtät und Por­tion sind super, der Ita­lie­ner empfeh­lens­wert. Schließ­lich sollte man nie hungrig eine Stadt verlas­sen!

Die ersten zwei Kilometer sind geschafft

Der Anfang ist also gemacht. Zwei Kugeln Eis im Hörn­­chen zum Mit­­neh­­men. „Pilgerherberge hinter Klostermauern“ weiterlesen

zu Gast bei den Kapuzinern

Bruder Theo und Pilger Harald aus Köln

Die vergangene Nacht haben wir im Kapu­ziner-­Kloster in Werne ver­bracht. Bruder Theo öffnet uns die Türe und führt uns in den Gäste­trakt im ehe­ma­ligen Pest­haus. Es gibt einen wei­teren Pilger, der heute eben­falls eine Schlaf­mög­lich­keit im Klos­ter gefun­den hat. Harald aus Köln befin­det sich auf dem Weg von Bremen zurück nach Hause. Er trainiert für den spani­schen Jakobs­weg, sagt er.

Die Kapuziner sind ein Franzis­kaner-­Orden, welcher seinen Namen Franz von Assisi verdankt. Den Namen Kapu­ziner erhiel­ten sie aufgrund ihrer braunen Mönchs­kutten mit spitzen Kapu­zen. Sie leben „zu Gast bei den Kapuzinern“ weiterlesen